Stellungnahme zur Aussendung der Erzdiözese Wien (ED) zur Thematik
Aktuelle Entwicklungen in der Kirche Herz Jesu in Mödling Schöffelstadt“ vom 31.08.2026
(Die Aussendung der ED ist am Ende des Dokuments wiedergegeben.)

Die (Teil-)Gemeinde Herz Jesu in Mödling-Schöffelstadt setzt sich seit Jahren für den Erhalt ihrer denkmalgeschützten Kirche und ihrer funktionierenden Gemeindestrukturen sowie gegen den schrittweisen Abbau der pastoralen und sozialen Veranstaltungsmöglichkeiten ein.

Vorangestellte Zusammenfassung:

  • Der Erhalt der geweihten Herz Jesu-Kirche ist der Mehrzahl der Gemeindeangehörigen ein großes Anliegen, um einen würdigen Gottesdienstraum und damit ein soziales und pastorales Zentrum und ein von vielen Mödlingerinnen und Mödlingern geschätztes und auch seitens des Bundesdenkmalamtes geschütztes Kulturdenkmal in gutem Bauzustand für kommende Generationen zu erhalten.
  • Die deutliche Positionierung der Kirche als Sakralbau an einer Straßenkreuzung mit einem von weiten erkennbaren Turm ist auch ein Zeichen von christlicher Präsenz im öffentlichen Raum.
  • Eine lebendige Pfarre benötigt für ihre sozialen und pastoralen Aufgaben auch entsprechende würdige Räume – und kann nicht nur nebenbei wie ein „Untermieter“ in einem Veranstaltungszentrum agieren oder einfach – wie angedacht – an andere Orte ausgelagert werden – und sie benötigt Unterstützung seitens der offiziellen Kirchenstruktur.
  • Mit Zusperren und Verkaufen (bzw. auf 100 Jahre verpachten?) wird der Kirche nicht geholfen! Im Moment hat es den Anschein, dass hier die Gemeinde Herz Jesu marginalisiert bzw. ausgelöscht werden soll. Die (Selbst-)Auslöschung kirchlicher Strukturen wird von Institutionen und Personen der ED Wien offenbar nicht ausreichend verhindert. Erzbischof Josef Grünwidl hat in seiner früheren Funktion als Bischofsvikar in Gesprächen mitgeteilt, dass in der Vergangenheit die ED mit derartigen Schließungen und „versickerten“ Pfarrgemeinden bereits negative Erfahrungen gemacht hat.
  • Pfarrmitglieder meinten, hier dominiere seitens der ED das Prinzip „Money first“ statt „Mission first“.
    Die „Mödlinger Schöffelstadt darf keine pastorale Wüste werden“!
  • Entgegen der Feststellung in der Aussendung vom 31.08.2026 gab es mit der Stadtgemeinde Mödling laut Aussagen von Mitgliedern der Stadtregierung in letzter Zeit keinen konkreten Gesprächstermin bezüglich der Pläne und Entwicklung des Areals und keine wie immer geartete Abstimmung.
  • Der Zuspruch vieler, auch aus bzw. auf überregionaler Ebene (führende Persönlichkeiten der ED und aus den Bundesländern), wird als deutliche Ermutigung gesehen, uns als Gemeinde bzw. als Herz-Jesu-Initiativ-Team (HIT) weiterhin für eine konstruktive, pastoral verantwortliche und für alle ökonomisch sinnvolle Lösung für das Areal von Herz Jesu gemeinsam einzusetzen!

Detaillierte Argumentation:

Vor rund drei Jahren (Oktober 2023) erhielt die damalige Pfarrgemeinde, jetzt Teilgemeinde Herz Jesu in Mödling Schöffelstadt, von Vertretern der Erzdiözese die unerwartete Information, dass die Gemeinde aufgelöst werden soll und das Grundstück einer für die Erzdiözese Wien ökonomisch ertragreichen Lösung zugeführt werden soll. Der Abbruch sämtlicher Gebäude, also der Herz-Jesu-Kirche und des Theresiensaals und der weiteren Pfarrgebäude, wurde nicht ausgeschlossen. Sowohl bei der Herz-Jesu-Kirche als auch beim Theresiensaal handelt es sich um bemerkenswerte Kultur- und Architekturdenkmäler, die unter Denkmalschutz stehen.

Unmittelbar danach formierte sich eine Gruppe von Pfarrangehörigen zum Herz-Jesu-Initiativ-Team (HIT) und erreichte durch ihren Einsatz, unterstützt von zunächst rund 150 bis 180 Personen bei einem Gemeindeabend im November 2023, dass seitens des damaligen Bischofsvikar Josef Grünwidl im Jänner 2024 die Zusage gegeben wurde, die (Pfarr-/Teil-)Gemeinde in passenden Räumen zu erhalten. Dabei wurde eine Unterstützerliste für den Erhalt von Kirche und Gemeinde Herz Jesu mit bis zu 600 Unterschriften Bischofsvikar Grünwidl überreicht.

Immer wieder wurde seitens der Gemeinde Herz Jesu betont, dass neben dem Kirchengebäude eine große Fläche gegeben ist, die ökonomisch ertragreich und zugleich im Sinne der Stadtentwicklung zielführend geplant werden kann – und wo auch die notwendigen Pfarrräume Platz finden können. Es sollte in kluger und vorausschauender Weise das gesamte Areal in eine gemeinsame Planung einbezogen werden. Eine „zerstückelte Planung“ einzelner Parzellen (wie derzeit gegeben) ist nicht zielführend.
Es geht also im Besonderen auch darum, die Herz-Jesu-Kirche als architektonisch und kulturell bemerkenswertes (Bau-)Denkmal zu erhalten und dass – wie man es von einer Erzdiözese eigentlich erwarten würde – eine bestehende geweihte Kirche im Fokus steht und um sie herum geplant wird.

Der Bauzustand der Kirche Herz Jesu ist gut, wie auch eine Diplomarbeit von Frau Anna Höbel „Zurück zur Mitte – Erhalt und Wandel der Pfarrkirche Herz Jesu in Mödling“ (Technische Universität Wien, Fakultät für Architektur und Raumplanung, Wien, Dezember 2025) (Zitat S. 188: „Im Allgemeinen ist das Kirchengebäude in einem guten Zustand erhalten.“ … und etliche weitere Stellen.) bestätigt. In dieser Arbeit wird auch die architektonische Qualität des an sich ungewöhnlichen Baus und der Ausstattung der Herz Jesu Kirche (u.a. Architekt Franz Andre [sein Hauptwerk!], Glasfenster von Hermann Bauch, Marienstatue von Andreas Wenzelis, Altarbilder von Anneliese Formann etc.) mehrmals hervorgehoben. Es geht bei allen Bemühungen um den Erhalt der Kirche darum, diese als wesentliches und markantes pastorales Zentrum der Schöffelstadt zu erhalten und zugleich ein kulturell bemerkenswertes Architekturdenkmal vor der Vernichtung, vor dem möglichen Abbruch oder einer Zweckentfremdung zu bewahren.

Das Herz-Jesu-Initiativ-Team führte mit der Pfarrgemeinde, diversen Fachleuten und Interessierten viele Gespräche (u.a. Vertretern der Stadtgemeinde, Technischen Universität Wien, Bauingenieure …). Ideen, Anliegen und Pläne wurden auch in der Erzdiözese persönlich vorgetragen und überreicht. Es ist nicht erkennbar, dass sie berücksichtigt wurden.

Gleichzeitig arbeitete das Herz-Jesu-Initiativ-Team ein Konzept aus, um das pfarrliche Leben nach den schwierigen Corona-Jahren (die letzten Corona-Verordnungen sind erst im Juni 2023 kurz vor der „Hiobsbotschaft“ im Oktober 2023 gefallen) wieder zu intensivieren.

Während des laufenden Jahres liegt die durchschnittliche Zahl der Gottesdienstbesucherinnen und -besucher derzeit meist zwischen rund 75/80 und 100 Personen, manchmal auch mehr – zB bei besonderen Anlässen oder Feiertagen bis zu 200 Personen – eine bemerkenswert hohe Zahl. Neue Initiativen (zB Andachten, Babykrabbeln in Herz Jesu) und etablierte Angebote (zB Seniorennachmittage, Bibellesen für alle etc.) werden gut angenommen. In den Pfarrräumen finden also neben dem sonntäglichen Pfarrcafé regelmäßig pfarrliche Veranstaltungen statt. Und: Die Pfarrräumlichkeiten wurden in den letzten Jahren auch ertragreich vermietet. Diese wesentlichen Einnahmen würden in Zukunft wegfallen.

Eine offenbar angedachte „Stilllegung der Pfarrgebäude“ ab Jänner 2027 bedeutet jedoch eine grundlegende Zerstörung gegebener pastoraler und sozialer Strukturen in der Schöffelstadt und so auch der Gemeinde selbst!

Vor allem für ältere Menschen oder junge Familien ist die unkomplizierte Erreichbarkeit (zB Parkplätze, Anbindung an den öffentl. Verkehr) bzw. die räumliche Nähe im Wohngebiet ein wesentlicher positiver Faktor. Beides ist sowohl in Wr. Neudorf als auch in St. Othmar für die Gemeindemitglieder aus Herz Jesu nicht im notwendigen Maß gegeben. Daher ist das Ansinnen der ED „Für die Aktivitäten und Angebote der Menschen, die sich in Herz Jesu engagieren, stehen genügend Räumlichkeiten in der Pfarre Selige Schwester Restituta (Mödling-St. Othmar, Wiener Neudorf) zur Verfügung“ (Zitat Aussendung der ED v. 31.8.2026) für viele eine Unzumutbarkeit und zeugt von mangelndem Einfühlungsvermögen in ein lebendiges Pfarrleben, in dem Menschen nicht nur für Aktivitäten leben, sondern wo sie als Kirche in die Welt und in ihrem Grätzel ausstrahlen wollen!

Entgegen früheren Zusagen und entgegen dem Konzept, dass eine Teilgemeinde die nötige Infrastruktur behalten kann, wird seitens der ED die plötzliche und überraschende Stilllegung der Pfarrräume über die Medien angekündigt! Es wurden nicht vorab die Gemeindemitglieder von Herz Jesu informiert, sondern zunächst die Zeitungen. Es braucht jedoch Räume vor Ort, daher sind die bisherigen Pfarrräume notwendig und offenzuhalten.

Der Theresiensaal, die ehemalige Kinderheimkapelle der Panholzer‘schen Kinderheimstiftung, kann sicherlich als Veranstaltungs- und Konzertsaal genutzt werden, denn er hat diese Funktion auch die letzten rd. 40 Jahre erfüllt. Eucharistie dort zu feiern, bedeutete (Konjunktiv!) aber, vor (fast) jedem Gottesdienst Sessel und Altar mühsam komplett neu aufzustellen und den Raum zu adaptieren. Die vorgestellten Pläne sehen nämlich nicht vor, dass der Theresiensaal eine Kirche ist, sondern er soll hauptsächlich ein vermietbarer Veranstaltungssaal sein, der daher auch keine fixen kirchlichen Elemente haben soll. Und: Während der Woche gäbe es somit keinen Andachts- und Gebetsraum – aber vielleicht ist das auch erwünscht, um die Gemeinde Herz Jesu in die Bedeutungslosigkeit zu versenken! Derzeit wird die Kirche während der Woche häufig von vorbeigehenden Passanten, aber auch Besuchern des nahe gelegenen Krankenhauses und auch von Schülerinnen und Schülern der vis-a-vis gelegenen HAK/HASCH-Schule besucht, die immer wieder Kerzen vor der Marienstatue anzünden – nicht nur vor Prüfungen!

Die Verwendung des Theresiensaals als „Gemeindekirche“ ist abzulehnen, weil hier die liturgische/kirchliche Funktion nicht konstant bestehen bleiben kann und ja weiterhin eine funktionell passende und architektonisch der Liturgie entsprechende Kirche mit der geweihten Herz Jesu Kirche vor Ort gegeben ist!

Die Schöffelstadt in Mödling ist weiterhin ein Zuwanderungsgebiet, der immer wieder angesprochene demographische Wandel (= „Katholiken werden immer weniger.“) wird hier nicht bestätigt. Dazu ist ein Zitat aus dem lesenswerten Artikel „Zählsorge statt Seelsorge“ von Felix Evers in der Zeitschrift „Christ in der Gegenwart“, Nr. 29/2026, S. 3, zutreffend:

Wenn die Kirche nur ihre Schrumpfung verwaltet,
trägt sie zu Verzweiflung und Ohnmacht bei.“

Ein Pfarrmitglied meinte:
Wer sich immer nur wegradiert, wird irgendwann selbst wegrationalisiert.“

Wie gut der Bauzustand des baulich älteren Theresiensaales ist, ist nicht umfassend bekannt. Das Dach wurde letztes Jahr repariert bzw. erneuert. Aus den Quellen der Bauzeit geht hervor, dass sehr rasch mit begrenzten finanziellen Mitteln gebaut bzw. öfters umgeplant wurde. Umbau und Anbauten an den Theresiensaal werden vermutlich etliche Überraschungen bringen und so wahrscheinlich mehr Geld kosten als derzeit geplant. Dabei waren vom Architekten bisher bereits rund 700.000 Euro für den Um- und Neubau angesetzt, und das ohne Heizung. Befremdlich ist es daher, wenn es heißt, die Herz Jesu Kirche muss aus Kostengründen geschlossen werden …

In den ersten Plänen des „neuen“ Theresiensaals war seitens des Architektenbüros Goya zB auch keine Sakristei verzeichnet. In einem späteren Gespräch wurde die ehem. Orgelempore dafür vorgeschlagen und schließlich ein kleiner, eher verwinkelter Raum neben dem alten Turm als Sakristei benannt. Später wurde auf dem ausgehängten Plan ein neu eingezeichneter „Wintergarten“ mit Hilfe eines Klebeetiketts als Sakristei angegeben. Hier handelt sich aber offensichtlich um einen zentralen und den einzigen Durchgangsbereich zwischen Maria-Theresien-Gasse und Innenhof (Anlieferungen, barrierefreier Zugang!).

Der eine Kirche konstituierende Tabernakel, ein womöglich fest verankerter Altar, vertraute (Marien-)Statuen und Gemälde, Info/Schriften-Stand, Aussprachezimmer etc., also grundlegende Elemente einer Gemeindekirche, sind laut Plan nicht vorgesehen. Es soll ja unter der Woche für Veranstaltungen kein liturgisches Element sichtbar sein.

Der zusätzlich geplante Saal im östlichen Bereich wurde als „Backstage-Bereich“ gedacht. Gleichzeitig ist offen, inwieweit die Zugänge zu allen Räumlichkeiten, vor allem auch zu denen im 1. Stock (fehlender Lift), barrierefrei zugänglich sind?

Der wunderbar große begrünte Pfarrhof, den bei bisherigen Konzertveranstaltungen viele in den Pausen genützt haben, wird zukünftig ebenfalls fehlen. Die seitens der Architekten kleine geplante Grünfläche kann die derzeitigen und bei Veranstaltungen intensiv genutzten Gartenbereiche nicht ersetzen. Inwiefern dieses Grün von der möglichen später geplanten Verbauung beeinträchtigt wird (Höhe benachbarter Bauten) ist derzeit nicht abschätzbar.

Seitens der Stadtgemeinde liegen Aussagen vor, dass der Theresiensaal weiterhin primär Veranstaltungssaal für Konzerte, Ausstellungen und Lesungen etc. bleiben muss. Eine Umwidmung und Änderung der Bauklasse des gesamten Areals ist derzeit nicht gegeben (aktuell „Sondergebiet Kirche“ laut Flächenwidmungsplan). Im Gegensatz zur Aussage in der Aussendung der ED fand diesbezüglich kein konkretes Gespräch zwischen Stadtgemeinde und ED statt, bis Anfang September 2026 wurde auch kein Gesprächstermin konkret vereinbart!

Es wirkt, als plane die Erzdiözese Wien alleine und erwarte sich aber, dass alle ihre Pläne und notwendigen Umwidmungen von der Stadtgemeinde genehmigt und umgesetzt werden.

Tragisch und bemerkenswert zugleich ist die „Salami-Taktik“, die hier praktiziert wird:

  • Die Pfarrkanzlei ist bereits seit Ende Juni 2026 geschlossen, die Sekretärin Fr. Sabine Ziffer-Dornitzhuber wird im Oktober 2026 in Pension überstellt (!). Es sind keine Bürostunden des Pfarrsekretariats zB für div. finanzielle Abrechnungen oder Kopierarbeiten und zur pastoralen Unterstützung etc. vor Ort in Herz Jesu vorgesehen.
  • Erstkommunionkinder der Teilgemeinde werden seit Längerem eher nach St. Othmar „orientiert“.
  • Abberufung der in Herz Jesu tätigen Pastoralassistentin mit Anfang 2023. Dadurch ist auch die vorhandene Jugendgruppe zerfallen. Im Anschluss gab es keine dezidierte und präsente Nachfolge seitens der Erzdiözese, die Pastoral vor Ort hat gelitten.
  • Die pastorale Arbeit mit Kindern/Jugendlichen wird in Herz Jesu fast ausschließlich von Ehrenamtlichen („Laien“) wahrgenommen. Die Unterstützung seitens der Pfarrleitung, besonders in Bezug auf die Jugendpastoral, hält sich sehr in Grenzen. Wenn vor Ort eine Familienmesse von der Pfarrleitung zelebriert wird, entsteht der Eindruck eines „Gastspiels“. Die Verbundenheit mit der Gemeinde ist nicht spürbar.
  • Die Planung der pastoralen Arbeit für und mit Senioren wird in Herz Jesu ausschließlich von Ehrenamtlichen wahrgenommen. Die Unterstützung seitens der Pfarrleitung ist nur sehr eingeschränkt gegeben.
  • Die notwendige Erneuerung von Teilen der Lautsprecheranlage (zB neues Mikrofon) wurde nicht ermöglicht bzw. nicht gestattet.
  • Notwendige begrenzte Instandhaltungsmaßnahmen (zB Abdichtung der Trennfuge zwischen Turm und Kirchenbau etc.) werden nicht vorgenommen.
  • Laut Rechnungsabschluss 2024 hatte die damalige Pfarre Herz Jesu Rücklagen in der Höhe eines mittleren sechsstelligen (!) Euro-Betrags, deren Verbleib nun nicht überzeugend nachzuvollziehen ist. Die Summe war auch für notwendige Erneuerungen an der Herz-Jesu-Kirche gedacht.
  • Der in Gremien öfters versprochene Gemeindeabend zur Planung des Theresiensaals-Areals wurde bisher nicht ermöglicht bzw. organisiert.
  • Offensichtlich desavouierende (Neben-)Bemerkungen über das Engagement einzelner Personen in Herz Jesu stören die Kommunikation und sind kein würdiger Umgang mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
  • Im Frühling 2024 wurde eine Abstimmung zur Teilgemeinde durchgeführt, in der es hieß „Wenn ihr wollt, dass hier noch etwas bleibt, dann stimmt für ja“. So kam es zur Zustimmung, dass die bisherige Pfarre Herz Jesu zu einer eingegliederten Teilgemeinde wurde. Im Herbst 2025 folgte eine weitere „Wahl“, bei der es seitens der Geistlichkeit hieß, entweder man stimmt für den Theresiensaal als „zukünftigen pastoralen Mittelpunkt“ oder man wird von der Erzdiözese geschlossen. Abstimmungen ohne echte Alternativen sind keine seriösen und validen Abstimmungen.
  • Auf Basis der genannten Abstimmung wurden im Vermögens- und Verwaltungsrat daraufhin die Umbauarbeiten des Theresiensaals genehmigt und die Rücklagen der Gemeinde von Herz Jesu sollen dafür herangezogen werden. Für andere notwendige Reparaturen (Mikrofon in der Kirche) gab es bisher keine Freigabe …
  • Offensichtlich gab es für die Zentralstellen der ED und auch für Medien bereits in der Vergangenheit und bis heute anhaltende irrtümliche Information (sprich Fehlinformationen), die nicht durchwegs korrigiert werden können, weil zB die Möglichkeit nicht gegeben wurde oder man auch die Gemeinde nicht hören wollte.
  • Am 27.08.2026 gab es abends plötzlich ohne vorherige Information keinen Strom in den Pfarrräumen. Der zu dem Zeitpunkt auf dem Grundstück arbeitende Elektriker betonte in diesem Zusammenhang, dass ihm „seitens der Bauabteilung der ED aufgetragen“ worden wäre, die Pfarrräume von der Stromversorgung von nun an abzuklemmen. Stadtpolitiker sehen darin Ähnlichkeit mit dem Vorgehen von Immobilienspekulanten. Durch sofortige Beschwerden der Pfarrgemeinde (Lebensmittel sind im Tiefkühler verdorben, geplante Aktivitäten in den Pfarrräumen können ohne Strom nicht durchgeführt werden …) kommunizierte Dechant A. Valenta mit der ED und es gab überraschenderweise am folgenden Tag wiederum Strom für Licht, Kühlschrank und Audio.
  • Bemerkenswert ist, dass diese Aussendung der ED vom 31.08.2026 unmittelbar vor dem Dienstantritt des neuen Generalvikars der ED, Andreas Kaiser, und des neuen Pressesprechers der ED. Benedikt Neumayer, erfolgte.
  • Über den in der Aussendung genannten „Betriebsschluss“ (Ende 2026) in den Pfarrräumen gab es bis 1. September 2026 keine direkten Informationen für die Betroffenen in Herz Jesu. Bemerkenswert ist, dass externe Professionisten (zB der Elektriker) und Zeitungen über diese Vorhaben bzw. die Aussendung frühzeitig (also vor dem Pfarrgemeinderat und den Pfarrmitgliedern) informiert waren.
  • Generell fehlt seit Oktober 2023 die Möglichkeit, mit Vertretern der Pastoral und der Bauleitung der ED einen zielführenden Dialog in gegenseitiger Wertschätzung zu führen.
  • Dagegen werden wir mit erwähnter „Salami-Taktik“ zunehmend vor die vollendete Tatsache gestellt, dass Stück für Stück unserer Pfarridentität weggenommen Es können an dieser Stelle auch nicht alle Vorfälle, die das Pfarrleben vor Ort erschwert haben bzw. unangebracht waren, aufgezählt werden.

Die eigentliche Kernaufgabe der Erzdiözese, nämlich die Seelsorge, sollte auch in Herz Jesu spürbar und im erforderlichen Ausmaß zum Tragen kommen. Derzeit ist dies faktisch nicht gegeben, auch wenn davon in Aussendung und geschönten PR-Meldungen der Erzdiözese geschrieben wird. Die Tätigkeit der Teilgemeinde Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt ist sozial, pastoral, kommunikativ und kulturell von wesentlicher Bedeutung für die Menschen in Mödling über den rein kirchlichen Rahmen hinaus und darf nicht aus bloß ökonomischen und nicht durchwegs nachvollziehbaren Beweggründen seitens der Erzdiözese Wien eingeschränkt oder abgewürgt werden!

Klaus und Elisabeth Pollheimer, Birgit und Veronika Temmel
im Namen des Herz-Jesu-Initiativ-Teams (Mödling, 04.09.2026)

Aussendung der Erzdiözese Wien

https://www.erzdioezese-wien.at/142274/aktuelle-entwicklungen-in-der-kirche-herz-jesu-in-moedling   abgerufen 31.08.2026

Aktuelle Entwicklungen in der Kirche Herz Jesu in Mödling

Das Projekt Sanierung und Adaptierung des Theresiensaals schreitet zügig voran. Die Planungsarbeiten werden voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Mit der Umsetzung soll im Frühjahr 2027 begonnen werden.

Bis der Theresiensaal als neuer Kirchenstandort genutzt werden kann, werden die Gottesdienste in der Kirche Herz Jesu gefeiert. Um einen sicheren, provisorischen Betrieb der Kirche bis zur Fertigstellung der Arbeiten am Theresiensaal zu gewährleisten, wird die Elektrotechnik in diesem Bereich adaptiert. Die Kosten dafür übernimmt die Erzdiözese Wien.

Die weiteren Gebäudeteile am Grundstück (Pfarrhofbereich, Pfarrkanzlei, Pfarrräume und die Kirchenbeitragsstelle) werden stillgelegt. Die Kirchenbeitragsstelle übersiedelt Ende 2026 in den Pfarrhof der Pfarre St. Josef Neu-Guntramsdorf. Damit wurde eine nachhaltige, energieeffiziente Lösung gefunden, bei der etwa der Strom für die Kirchenbeitragsstelle aus der hauseigenen Photovoltaikanlage verwendet wird.

Die weiteren Pfarrräume können nur noch bis Ende 2026 genutzt werden. Die Pfarrkanzlei ist bereits geschlossen, die Sekretärin geht im Oktober in Pension.

Für die Aktivitäten und Angebote der Menschen, die sich in Herz Jesu engagieren, stehen genügend Räumlichkeiten in der Pfarre Selige Schwester Restituta (Mödling-St. Othmar, Wiener Neudorf) zur Verfügung.

An der Entwicklung des Areals Mödling-Herz Jesu wird in Abstimmung mit der Stadtgemeinde Mödling weitergearbeitet.

Liebe Interessierte an Herz Jesu, liebe Mittragende und Mithoffende!

Nach etwas längerer Zeit – und nach unserer Rückkehr aus Rom (wo es auch Gespräche zum Thema „Herz Jesu in Mödling“ gab, E.u.K.P.) – einige Informationen zu Herz Jesu in Mödling!

Die nächste Pfarrgemeinderatssitzung der Pfarre Sel. Sr. Restituta findet am Mittwoch, dem 1. Juli 2026, um 19.15 Uhr im Pfarrheim der Teilgemeinde St. Othmar (Kaiserin-Elisabeth-Straße 28 bzw. Europaplatz, 2340 Mödling) statt.
Eine öffentliche Ankündigung zu dieser Sitzung fand bisher (Stand 25.06.2026) nur in begrenztem Rahmen statt. Diese PGR-Sitzung ist öffentlich, daher dürfen ihr alle Interessierten beiwohnen.

Was seit der letzten Aussendung geschehen ist:

  1. In der letzten Pfarrgemeinderats-Sitzung am 22. April 2026 im Pfarrzentrum Wr. Neudorf kam es zu unangenehmen Situationen. Die Sitzung war vor allem durch heftige, emotionelle und auch lautstarke, für manche verletzende Äußerungen durch einzelne Vertreter im PGR zum Thema „Erhalt der Kirche Herz Jesu“ und die „Aktivitäten des Herz-Jesu-Initiativ-Teams“ gekennzeichnet. In Gesprächen haben auch PGR-Rätinnen und -Räte sowie Teilnehmende dies kritisiert und gemeint, dass sie so etwas noch nicht erlebt hätten. Inwieweit das Geschehen im Protokoll erfasst wurde, ist nicht bekannt, da das (öffentliche) Sitzungs-Protokoll noch nicht zum Einsehen aufgelegt wurde.
  2. In der Zeitschrift „Premium Trend“, Ausgabe vom 8. Mai 2026, Seite 40 bis 44, erschien mit der Überschrift „Gott ist ausgezogen“ ein Artikel zur Nachnutzung von Kirchenräumen, in dem es auf S. 42 mit Bezug auf Mödling irrtümlich heißt: „Wird eine Kirche dann tatsächlich geschlossen, sorgt das (…) für Unmut. Zuletzt etwa als binnen zwei Jahren in Mödling mit den Pfarrkirchen Herz Jesu und St. Michael gleich zwei Kirchen profaniert wurden.“ Die Trend-Redaktion wurde umgehend darauf hingewiesen, dass die Herz-Jesu-Kirche aktuell nicht profaniert ist.
    Zusätzlich wurde ergänzt, dass das Gebäude von St. Michael weiterhin religiös genützt wird. St. Michael bzw. das entsprechende Grundstück mit einer Größe von 1297 m2 samt den darauf befindlichen Bauten wurde laut Grundbucheintrag um € 350.000, davon € 200.000 in Raten zu je € 10.000 über zwanzig Jahre zu erstatten, an die rum.-orth. Kirchengemeinde „Zur Heiligen Auferstehung“ in Wien, Niederösterreich und Burgenland verkauft.
  3. Seitens des Landeskonservators des Denkmalamtes für Niederösterreich Dr. Patrick Schicht wurde erneut betont, dass der Denkmalschutz sowohl für die Kirche als auch für den Theresiensaal gegeben ist und es sinnvoll und erstrebenswert ist, die denkmalgeschützte Kirche Herz Jesu in ihrer Funktion zu erhalten: „Für die Denkmalpflege ist es ganz klar, dass nur eine widmungsgemäß genutzte Kirche ihre kulturelle Bedeutung optimal verkörpern kann.“ Die Sonntagsgottesdienste in Herz Jesu feiern i.A. rund 80 bis 100 Menschen – manchmal auch deutlich mehr! – mit. Die seit Jänner 2024 erhobenen Gottesdienstbesuchszahlen sprechen daher für den Erhalt der vertrauten Kirche Herz Jesu als pastorales Zentrum! Auch Vertreterinnen und Vertreter der Stadtgemeinde sind für den Erhalt der jetzigen Kirche als Identifikationsmerkmal in der Schöffelstadt.
  4. Am 4. Juni 2026 fand im Rahmen des Fronleichnamsfestes das Startfest für die neue Pfarre Sel. Sr. Restituta statt, das als Pfarrfest durchaus gelungen war! Überraschend war jedoch die Predigt von Bischofsvikar Dr. Richard Kager. In dieser nahm er auf die Situation in Herz Jesu Bezug. Deutlich wurden dabei die einperspektivischen Informationen, die er offenbar im Vorfeld erhalten hatte, wenn es in seiner Predigt – laut Pressestelle der ED Wien – u.a. hieß, dass er alle bittet, die „krampfhaft versuchen am Bisherigen festzuhalten, ihre Kräfte und Bemühungen fortan dahingehend einzusetzen, dass sich die Pfarre gut entwickeln und mit Leben erfüllt werden kann“ und dass die neue Pfarre nicht „kritische Beobachter, sondern Mitgestalter“ braucht.
    In einem längeren Gespräch mit BV Kager mit mehreren Angehörigen von Herz Jesu konnte klargestellt werden, dass es bei allen Bemühungen um den Erhalt der Kirche Herz Jesu und nicht gegen die neue Pfarre bzw. Pfarrorganisation geht. Anliegen der Teilgemeinde ist, dass das gesamte Areal um die geweihte Kirche in die Planung einbezogen wird und dass nicht nur der Theresiensaal im Fokus der uns zugänglichen Planungen steht. Ein Großteil der Gemeinde lehnt eine „Delogierung in den Theresiensaal“ ab! Die Predigt wurde von etlichen Anwesenden in diesem Rahmen als äußerst unpassend empfunden. BV Kager betonte dagegen, er wäre hier missverstanden worden.

    Zusätzlich muss betont werden, dass die Gemeinde von Herz Jesu nicht „kritisch beobachtet“, sondern von Anfang an bemüht war, den Prozess konstruktiv mitzugestalten. So nahmen bereits 2024 Mitglieder der Pfarrgemeinde am „Strukturprozess“ des Pfarrverbandes teil. Mit Hilfe einer Postbox wurden schriftlich Ideen für die Entwicklung des Areals von Herz Jesu eingeholt, und es wurden viele Gespräche geführt, um zu erkennen, was den Menschen vor Ort wichtig ist. Diese Informationen wurden im PGR und weiters in Gremien der ED vorgestellt. Jedes Mal wurde betont, dass man bereit ist mitzugestalten, dass aber für den Großteil der Gemeinde der Erhalt der geweihten Herz-Jesu-Kirche das zentrale Anliegen ist. Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtgemeinde Mödling fanden öfters statt, Gesprächsergebnisse wurden an die ED Wien weitergeleitet. Leider ist derzeit nicht zu erkennen, dass Vertreter der ED Wien darauf eingegangen wären oder mit den Menschen vor Ort tatsächlich gemeinsam planen wollen. Vertreter des PGR haben auch keine Antworten oder Informationen auf ihre Rückfragen vom Bauamt oder von beauftragten Architekten erhalten. D.h. Pfarrangehörige von Herz Jesu setzten und setzen sich konstruktiv für eine Mitgestaltung bei diesem Vorhaben ein!

    Auch auf pastoraler Ebene wurden in Herz Jesu Akzente gesetzt. So sind beispielsweise für die letzten Monate folgende positive Initiativen hervorzuheben: so zB die Gestaltung der Herz-Jesu-Andachten, das „Babykrabbeln in Herz Jesu“, ein „Osterbasteln“ für Groß und Klein oder eine Familienmesse mit dem Fokus auf dem Fastenprojekt der Volksschule Hyrtlplatz im Pfarrgebiet – dies alles ergänzend zu den sehr gut besuchten Seniorennachmittagen, zu den Bibelabenden, zu den Messen mit besonderer musikalischer Gestaltung etc. So wurde auch das Herz-Jesu-Fest am 14. Juni mit einer eindrucksvollen Gestaltung des Altars und mit dem KSA-Chor gefeiert!

    Der in Planung befindliche Umbau des Theresiensaals kann die bestehende Kirche Herz Jesu in liturgischer und pastoraler Hinsicht nicht ersetzen. BV Kager betonte jedoch, dass der Beschluss von Gremien der ED Wien bezüglich einer Außer-Dienst-Stellung weiterhin gültig ist und dass „wir uns nicht an Mauern klammern“ sollen. Im Gespräch wurde versucht, ihm die wesentliche Bedeutung der Kirche Herz Jesu für die Gemeinde darzulegen und zu vermitteln, dass es bei allen Bemühungen seitens HIT stets um die Seelsorge in der Schöffelstadt, um positive pastorale Perspektiven geht!
    Und: In seiner Predigt hatte BV Kager betont, dass Kirche davon lebt, „dass Menschen sich vom Heiligen Geist in Bewegung setzen lassen“ – gerade für die engagierten Pfarrmitglieder von Herz Jesu trifft dies wohl zu!

Abschließend nochmals der Hinweis auf die
Pfarrgemeinderatssitzung der Pfarre Sel. Sr. Restituta
im Pfarrheim der Teilgemeinde St. Othmar, 2340 Mödling, Kaiserin-Elisabeth-Straße 28 bzw. Europaplatz,
am Mittwoch, dem 1. Juli 2026, um 19.15!

Vielleicht sehen wir einander bei der PGR-Sitzung am 1. Juli 2026!
Mit vielen Grüßen – und den besten Wünschen für erholsame Sommerwochen

Klaus und Elisabeth Pollheimer, Veronika und Birgit Temmel
im Namen des Herz-Jesu-Initiativ-Teams

Mödling, 26. Juni 2026

Liebe Mittragende und an Herz Jesu Interessierte!

Wie schon gewohnt, informieren wir Sie bzw. euch ja in unregelmäßigen Abständen über Aktuelles bezüglich Herz Jesu – und darüber hinaus!

Ab 1. März 2026 wird nun der bisherige Pfarrverband „Am Mödlingbach“ in eine Pfarre Neu bestehend aus den drei gleichberechtigten Teilgemeinden St. Othmar, Herz Jesu und Wr. Neudorf umgewandelt. Der Name der Pfarre Neu Mödling/Wiener Neudorf steht nun mit der Bezeichnung „Pfarre zur Seligen Schwester Restituta“, auch „Pfarre zur Sel. Sr. Restituta“, fest. Sr. Maria Restituta Kafka war ja der Pfarre Herz Jesu in vielfacher Hinsicht verbunden und arbeitete im Krankenhaus in der Schöffelstadt. Die Werktagskapelle von Herz Jesu trägt ihren Namen, und dort befindet sich auch eine von Lukas Philippovich gestaltete Statue der Seligen.

Für die Pfarre Neu wurde zuvor festgelegt, dass die Teilgemeinden eigene Finanzkreise beibehalten. Explizit wurde auch rückgefragt, ob für Herz Jesu die Verfügungsgewalt über die eigenen Rücklagen und Ersparnisse (derzeit im mittleren sechsstelligen Bereich) weiterhin bestehen bleibt. Dies wurde vom Dechanten ausdrücklich bejaht. Nun stellt sich heraus, dass dem vermutlich nicht so ist. Alle finanziellen Mittel sollen nach dem derzeitigen Informationsstand von St. Othmar verwaltet werden, während etwaige Pfründe mit Wr. Neudorf zusammengelegt werden. Abgesehen davon, dass das keine gute Ausgangslage für die neue Pfarre mit „gleichberechtigten“ Teilgemeinden ist, entsteht nun die Frage, wer über die bisher von Herz Jesu sorgsam angesparten Finanzmittel wirklich verfügen kann.

In unserer letzten Aussendung haben wir von einer unangekündigten und forcierten „Abstimmung“ in der Pfarrgemeinderatssitzung vom 1. Oktober 2025 berichtet. Dabei hieß es, man müsse jetzt für die Mitgestaltung des Projekts „Theresiensaal“ als zukünftigen spirituellen Gemeindeort stimmen, denn sonst würde anscheinend „nach einem ‚Weiterwurschteln‘ Herz Jesu geschlossen werden“. Die am Ende der Sitzung zugesagten Informationen an die Pfarrgemeinde seitens des Pfarrleitungsteams über weitere Schritte sind bisher nicht erfolgt. Die Kommunikation seitens des Pfarrleitungsteams sowie der entsprechenden Stellen der ED Wien ist in diesen Angelegenheiten oft leider mehr als dürftig. Es wirkt für viele so, als würde von einzelnen Referaten der Erzdiözese versucht werden, Informationen zurückzuhalten, um allein planen zu können und dann die Menschen vor vollendete Tatsachen zu stellen, anstatt mit der Pfarrgemeinde, die ja vor Ort lebt und wirkt, gemeinsam das Vorhaben zu entwickeln. Es ist bisher nicht erkennbar, dass Vorschläge und Ideen der Pfarrgemeinde entsprechend berücksichtigt wurden. Ein tatsächliches synodales Miteinander ist offenbar nicht gegeben.

Im Dezember 2025 waren Vertreter der Gremien von Herz Jesu beim Bauamt der ED Wien, um dort offene Fragen zu besprechen. Dies betrifft relevante Bereiche wie zB die seitens der ED präferierte und für die ED „einzig sinnvolle“ Theresiensaal-Variante als zukünftiger Gottesdienstort, die nach Aussagen in einer PGR-Sitzung mit Architekten jedoch mehr als 700.000,- Euro an Kosten benötigt (wobei zeitgleich laut ED die Herz Jesu Kirche aus Kostengründen angeblich nicht mehr erhalten werden könne). Weiters zählen zu den Fragen der Erhalt der Herz-Jesu-Kirche, die Berücksichtigung von Ideen und Vorschlägen der Pfarrgemeinde etc. … Doch vom Bauamt wurden anscheinend alle Fragen abgelehnt.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass nun seit wenigen Wochen eine Diplomarbeit der Technischen Universität Wien, Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege, verfasst von Hanna Höbel, mit dem Titel „Zurück zur Mitte – Erhalt und Wandel der Pfarrkirche Herz-Jesu in Mödling“ vorliegt. In dieser Arbeit wird nach entsprechenden Untersuchungen die Bausubstanz der Herz-Jesu-Kirche als durchaus gut eingestuft und die Architektur und künstlerische Ausgestaltung unserer Kirche – vor allem auch im Vergleich mit etlichen weiteren Kirchen aus dieser Bauzeit in unserer Umgebung – als erhaltungswürdig bis sehr bemerkenswert klassifiziert. Zusätzlich wird festgehalten, dass das Referat „Kunst und Denkmalpflege“ der Erzdiözese Wien nichts bezüglich einer möglichen Aufhebung des Denkmalschutzes von Herz Jesu wüsste, und auch seitens des nö. Landeskonservatorats wurde im Gespräch der Denkmalschutz auch für die Zukunft bestätigt.

Das Referat „Kunst und Denkmalpflege“ der ED unterstützt dankenswerterweise in vielfacher Hinsicht das Bemühen, wesentliche Kunstwerke und wertvolle Objekte und vor allem auch Textilien in Herz Jesu entsprechend zu schützen und zu bewahren.

Unmittelbar vor dem Seniorenfasching und doch sehr überraschend wurde im Februar 2026 der Theresiensaal seitens des Bauamts der Erzdiözese für Veranstaltungen gesperrt. Seit Sommer 2025 müsste der Elektrobefund für den Theresiensaal und die Pfarrräume, in denen P. Olivier wohnt, erneuert, und es müssten etwaige Mängel behoben werden. Der Vermögens- und Verwaltungsrat von Herz Jesu hat für die dazu nötigen Gelder bereits im Mai 2025 seine Freigabe für den Kostenvoranschlag einer Elektrofirma erteilt. Das Bauamt der ED Wien hätte in einem nächsten Schritt die bereits gefundene Firma für ihr Angebot offiziell beauftragen müssen. Dies ist nicht passiert. Auf die Rückfragen der Elektrofirma hieß es seitens der ED Wien wiederum, dass „das noch nicht entschieden sei“ … Dennoch fanden im vergangenen Herbst und in den letzten Wochen div. Konzerte und Feiern im Theresiensaal statt. Auch die nach der Dachsanierung notwendigen Blitzschutzmaßnahmen wurden seitens des Bauamts der ED anscheinend (noch) nicht in Auftrag gegeben. Auch ein im Dezember 2025 aufgetretener Rohrbruch im Keller des Pfarrhauses, der sofort gemeldet wurde, ist bis heute noch nicht behoben, und es sickert kontinuierlich Wasser ins Gemäuer. Das schädigt die Bausubstanz und erzeugt außerdem enorme Folgekosten. Dieses Vorgehen und vor allem auch die fehlende zeitnahe und transparente Kommunikation ist für Pfarrmitglieder nicht nachvollziehbar.

Der wie gewohnt im Theresiensaal geplante Seniorenfasching wurde bereits seit Anfang Dezember 2025 vorbereitet und musste kurzfristig und unter Anstrengungen umgeplant werden. Er fand schließlich beengt, aber durchaus gelungen in den Pfarrräumen statt. Danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Seniorenpastoral für die liebevolle Gestaltung dieses Festes!

Zu bedauern ist auch, dass ohne Einbindung des Liturgiekreises die seit vielen Jahren traditionell in Herz Jesu stattfindende Bikermesse im April 2026 nach St. Othmar verlegt wurde. Für Pfarrmitglieder sowie etliche Biker ist dies nicht nachvollziehbar.

Schreiben (Briefe und Mails) an diverse Stellen und auch Vertreter der ED Wien sind zwar nachweislich angekommen, blieben aber bisher fast durchwegs unbeantwortet, auch wenn sie offenbar gelesen wurden.

Wir möchten dennoch Sie, liebe Leserin bzw. lieber Leser, dazu ermutigen, das Gespräch zu suchen bzw. ihre Gedanken auch schriftlich an Ihre Priester, an gewählte VertreterInnen und an die ED Wien zu übermitteln.

Klaus und Elisabeth Pollheimer

Liebe Mittragende und Interessierte
– Pfarre und Kirche Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt betreffend!

Unmittelbar nach den „Festtagen zum 100-Jährigen Jubiläum“ erschienen  im „Kurier“ und in den „Niederösterreichischen Nachrichten“ (Ausgabe Mödling) Berichte über Herz Jesu, die für den Erhalt der Kirche negativ wirken und leider wieder „alternative Fakten“ beinhalten.

Mit Leserbriegen (hier) bzw. (hier) wird versucht, hier alternative Fakten richtig zu stellen, die „andere“ Sichtweise und pastorale Notwendigkeiten bewusst zu machen.

Vor Kurzem erreichte die Pfarre auch ein von Josef Grünwidl, derzeit apostolischer Administrator der Erzdiözese Wien, unterzeichnetes Schreiben. Aktuell hält er daran fest, dass die Herz Jesu Kirche (Eckkirche) „außer Dienst gestellt wird“, somit zukünftig nicht mehr als Kirche genutzt werden soll. Stattdessen sollen die Pfarrangehörigen in den Theresiensaal gehen, da dieses Vorgehen für die Erhaltung seitens der Erzdiözese „einfacher“ wäre.

Es gibt jedoch keine weiteren Informationen, wie die Anpassung des Theresiensaals aussehen würde oder was mit unserer jetzigen Herz Jesu Kirche genau geschehen soll.

Befremdlich wirkt, dass in dem Schreiben Herz Jesu als Teilgemeinde der „Pfarre St. Othmar“ genannt wird, obwohl wir seit über einem Jahr einen Struktur-Prozess haben, der drei gleichberechtigte Teilgemeinden (St. Othmar, Herz Jesu und Wr. Neudorf) in einer neuen Großpfarre vorsieht. Somit scheint hier ein Irrtum vorzuliegen.

Laut dem Schreiben wurden Studien für die „Nachnutzung“ von Herz Jesu in Auftrag gegeben. In der Pfarrgemeinderatssitzung am 7. Mai 2025 war auch bereits ein Architekt mit einer Nutzungsstudie vor Ort, der einerseits von 20 MessbesucherInnen ausgegangen ist (also leider wieder alternative Fakten) und nicht einmal dem Pfarrgemeinderat etwas über seine Pläne zur Herz Jesu Kirche und dem weiteren Areal mitteilen durfte. Laut diesem Architekten war damals aber alles offen, auch ein Abriss.

Eine der Studien befasst sich unter anderem mit dem Thema des Denkmalschutzes unserer Kirche. Das ist natürlich beängstigend, weil unklar ist, was hier bezweckt wird und ob ein Denkmalschutz respektiert oder geringgeschätzt wird, wenn er für Bauvorhaben „hinderlich“ ist.

Kurzum: Es werden den Menschen vor Ort keine genaueren Informationen zu den beauftragten Studien, ihrem Zweck oder den Überlegungen zur Kirche seitens der Erzdiözese Wien mitgeteilt.

Wesentlich sind im Text von Josef Grünwidl die Aussagen, dass es „noch keine Festlegung zur künftigen Rolle des Kirchengebäudes“ gibt, und dass „Anrainer und die Stadtgemeinde“ am Prozess der Neunutzung des Areals beteiligt seien. Die Pfarrgemeinde wird aber diesbezüglich an keiner Stelle erwähnt, und das ist schon sehr erstaunlich, denn an welcher Stelle bzw. mit welcher Priorität steht dann die Pfarrgemeinde für die Erzdiözese?! Ersuchen um Gespräche mit Josef Grünwidl wurden in letzter Zeit übrigens bedauerlicherweise abrupt abgelehnt.

Der Schlusssatz, dass wir nur miteinander „in eine gute Zukunft für die katholische Kirche in Mödling gehen“ können, wirkt im ersten Moment durchaus konstruktiv, wenn er nicht nur eine hohle Phrase bleibt und wenn tatsächlich das Miteinander über die gegensätzlichen Standpunkte gestellt wird. Wir verstehen unter „Miteinander“, dass man Informationen tatsächlich mitteilt und nicht vorenthält, das Gegenüber respektiert, ernst nimmt und einbindet. Es braucht also ein synodales Gespräch am runden Tisch – auf Augenhöhe nach dem Vorbild des verstorbenen Papstes Franziskus!

Wir wollen uns als Pfarre bzw. Teilgemeinde nicht „überfahren“ lassen – und wir wünschen uns als weiteren Schritt, dass unsere Vorschläge und Argumente von den offiziellen Vertretern der Erzdiözese nicht abgeblockt, sondern in die Entscheidungsfindung einbezogen werden!

Zusammengefasst: Es ist noch keine fixe Entscheidung über die weitere Verwendung unserer Kirche getroffen worden, aber es gibt Nutzungsstudien, die über die künftige Verwendung entscheiden sollen. Informationen zu diesen Studien werden aktuell nicht mitgeteilt.

Dieser Umgang mit unserer Herz Jesu Kirche, einem geweihten Ort, und mit uns Gläubigen fordern aber intensivere Bemühungen um Herz Jesu geradezu heraus. Wenn Sie auch diese Meinung teilen, dass Sie sich einen anderen Umgang mit einer Kirche und einer Pfarrgemeinschaft wünschen und Sie sich für die Zukunft von Herz Jesu einsetzen wollen, dann beteiligen Sie sich bitte am Prozess: schreiben Sie uns, sprechen Sie untereinander und kontaktieren Sie Ihre Pfarrvertreter oder die Erzdiözese Wien direkt.

Bis zum nächsten Update verbleiben wir mit lieben Grüßen
und wünschen Ihnen erholsame Sommertage!

Klaus und Elisabeth Pollheimer, Birgit und Veronika Temmel
– im Namen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Liebe Interessierte, Involvierte und Mittragende, betreffend Herz Jesu in Mödling!

Zuerst die wesentlichen Terminhinweise,
Näheres dazu ist in den Infoblättern zu finden.
Weiters einige Worte zur letzten PGR-Sitzung – und eine Bitte um Unterstützung:

Ideen-Werkstatt | 12. Juni 2025

Donnerstag, 12. Juni 2025, 19.00, Theresiensaal:
Ideen-Werkstatt Treffpunkt(e) Schöffelstadt – mit „besonderem“ Fokus auf das Areal von Herz Jesu
– Hier mitzureden, Ihr Anliegen zu formulieren, auf Wesentliches hinzuweisen – dazu ist hier Gelegenheit!
Die Veranstaltung wird von der Stadtgemeinde Mödling/Bauamt organisiert.
Bitte hingehen und mitreden und mitgestalten! Es geht um die Zukunft der Schöffelstadt!

Freitag, 13. Juni 2025, 19.00, Theresiensaal:
„Glauben im 21. Jahrhundert – wie, wem, warum?“ – Podiumsgespräch und Diskussion
mit P. Franz Helm SVD (Missionshaus St. Gabriel), Sophie Lauringer („Der Sonntag“) und Markus Beranek (Pastoralamt der ED Wien) – “
Präsentation der Festschrift zum Jubiläum „100 Jahre Pfarre Herz Jesu in der Schöffelstadt“.

Handzettel Festveranstaltungen

Sonntag, 22. Juni 2025, 09.30, Pfarrkirche Herz Jesu:
Dank-, Bitt- und Festmesse
im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten, Hauptzelebrant P. Stephan Dähler SVD (in Vertretung des Provinzials P. Chr. Stranz SVD)
– Pfarrcafé und Sektbar und die Eröffnung der Ausstellung zum Jubiläum!

Mittwoch, 25. Juni 2025, 18 Uhr, Theresiensaal:
Festveranstaltung „100 Jahre Pfarre Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt

Präsentation von Geschichte und Gegenwart und der Blick nach vorne! Grußbotschaften, Festrede BMin Silvia Drechsler, Festmusik, Buffet.

Freitag, 27. Juni, 18.30 Uhr, Pfarrkirche Herz Jesu:
Hl. Messe zum Patrozinium „Zum heiligsten Herzen Jesu“
Abschluss der Festwoche „100 Jahre Pfarre Herz Jesu“.

Ergänzend dazu:

Kirchenführungen (Pfarrkirche, Theresiensaal und …)
Samstag, 21.06. (15.00), Mittwoch, 25.06. (16.00) und Sonntag, 29.06.2025 (10.00),
gestaltet von Veronika Schula (staatlich geprüfte Fremdenführerin),
Treffpunkt jeweils im Hof der Pfarre, Ungargasse 5. Anmeldung bitte unter 02236 223 49 im Pfarrbüro!

Ausstellung „100 Jahre Pfarre Herz Jesu“ 22. bis 29. Juni 2025, Theresiensaal,
freier Eintritt, Spenden sind erbeten! Die Öffnungszeiten finden sie auf dem Infozettel (2. Seite)!

Die Adressen lauten: Theresiensaal: 2340 Mödling, Maria-Theresien-Gasse 22
Pfarrkirche Herz Jesu: 2340 Mödling, Maria-Theresien-Gasse 18

Und ein kurzer Rückblick auf die Pfarrgemeinderatssitzung am 7. Mai 2025, die wiederum durchaus emotionell und für die meisten Anwesenden eher enttäuschend verlief:

Schwerpunkt war die Präsentation von Überlegungen zur Neugestaltung des Theresiensaals samt Nebenräumen von DI Chr. Janauschek (G.o.y.a. ZT GmbH). Dabei wurden Planungen zu den weiteren Bereichen des Areals von Herz Jesu – also zur Kirche, zu den Pfarrräumen und zu den Grünbereichen – mehrmals erwähnt, aber jede Auskunft dazu verweigert. Was wurde offensichtlich verschwiegen?

Auffällig war, dass DI Janauschek von offenbar irrtümlichen, unvollständigen oder falsch (?) übermittelten Daten ausging, wenn er zB von den notwendigen „Sesseln für 20 Messbesuchern“ sprach, die sich ja unkompliziert anordnen ließen, wenn sich die Gemeinde „in den Theresiensaal zur Messe zurückzieht“. Der Altar sollte daher leicht transportabel sein. Übrigens: Am vergangenen Sonntag wurden 95 MessbesucherInnen gezählt …
Das Areal des Theresiensaals würde bei diesem Entwurf baulich strikt vom übrigen Pfarrareal abgetrennt sein (kein Durchgang mehr zum derzeitigen Pfarrhaus und zur Kirche!). All dies würde jeweils mühsame Umräumarbeiten im Theresiensaal für Gottesdienste und eben andere Veranstaltungen mit sich bringen.
Notwendige Räume für den sozial-karitativ-kommunikativen Bereich (Pfarrcafé mit bis zu 60 TN, Seniorenrunde, Bibelrunde …) und weitere notwendige bzw. sinnvolle Strukturen erschienen (noch?) nicht durchdacht, was DI Janauschek auch bestätigte.

Er betonte öfters, dass alles noch offen wäre – wobei auch offen blieb, worauf sich diese Aussage konkret bezieht … Zugleich wurde der Anschein erweckt, dass seitens einzelner Vertreter der ED schon grundsätzliche Entscheidungen getroffen worden wären. Entscheidungen sind aber reversibel, solange noch nicht umfassende Baumaßnahmen gesetzt sind. Konkrete Informationen über den gegebenen Raumbedarf der Pfarrgemeinde Herz Jesu und über die notwendigen Schwerpunkte wurden dem Architekten anschließend übergeben.

Und: In den vorangegangen Gesprächen wurde seitens der Vertreter der ED ja öfters zugesagt, sowohl Mitglieder der Pfarrgemeinde als auch der Stadtgemeinde in die Planung einzubinden – vielleicht soll dies am 12. Juni 2025 im Theresiensaal geschehen?

Und noch eine große Bitte: Am Wochenende 14. und 15. Juni 2025 benötigen wir Helfer und „Mittragende“ für einige Stunden, um die nicht leichten Stellwände und auch Objekte für die Ausstellung zu holen und aufzubauen.
Wann: Samstag, 14.6.25 – 10.00 oder/und 15.00, Sonntag 15.06.25. 15.00
– weitere mögliche Termine offen! Bitte helfen Sie mit!

Wir suchen auch noch Vitrinen als Ergänzung zu den Informationstafeln etc.!
Wenn Sie das Organisationsteam unterstützen können, so bitten wir um Kontaktaufnahme unter elisabeth.pollheimer@utanet.at bzw. Tel. 0664 307 4002 (Pollheimer). Danke!

Mit herzlichen Grüßen

Klaus und Elisabeth Pollheimer – im Namen des gesamten Teams

Mödling, 31. Mai 2025

Liebe Mittragende, Interessierte, denen die Pfarre Herz Jesu ein Anliegen ist!

Wir wollen euch wieder über Aktuelles zur Pfarre informieren.
Diesmal sind ein Zeitungsartikel zur Thematik „Herz Jesu in Mödling“,
der pastorale Gestaltungsplan des Pfarrverbands „Am Mödlingbach“,
das Jubiläum „100 Jahre Pfarre Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt“
und Terminhinweise (PGR-Sitzung am 16.10.2024) die Themen.

1)  Zeitungsartikel mit missverständlicher Aussage: Am Sonntag, dem 29. September 2024, erschien in der Kronenzeitung ein Artikel von Christoph Matzl zur Problematik der Kirchenverkäufe und Kirchenumwidmungen – allerdings mit der markanten (oder reißerischen?) Titelzeile „Ein letztes Halleluja“ – mit einem Foto von Herz Jesu illustriert!
Dadurch wirkt der Artikel äußerst missverständlich: Denn auf den ersten Blick scheint es, als stehe Herz-Jesu unmittelbar vor dem Verkauf, was ja entsprechend den aktuellen Aussagen von Mitarbeitern der Erzdiözese so eben nicht zutrifft!
Der Text erwähnt aber auch die gebildete Bürgerinitiative und die Unterstützung von Dechant Valenta: „Erfreulich: Es bilden sich recht rührige Bürgerinitiativen zum Erhalt. So sorgt sich in Mödling der Seelsorger Adolf Valenta um seine Herz-Jesu-Kirche. Mittlerweile unterstützen ihn zahlreiche Gläubige aus seiner Gemeinde.“
Eine Kopie der Textstelle finden Sie im Anhang.
Es ist ein gemeinsames Anliegen vieler Pfarrangehöriger und des Pfarrleitungsteams, die Herz-Jesu-Kirche und Räume für sozial-karitative Veranstaltungen in der Schöffelstadt für die Menschen hier zu erhalten.  Wir können hoffnungsfroh in die Zukunft schauen. Das heißt auch, dass die Bemühungen des Herz-Jesu-Initiativteams, kurz HIT, vom Pfarrverbandsteam geschätzt und anerkannt werden!

2)  Der pastorale Gestaltungsprozess im Pfarrverband: Seit Februar 2024 treffen sich Pfarrangehörige aus St. Othmar, St. Michael, Herz Jesu und Wr. Neudorf, um über die künftige Schwerpunktsetzung des pastoralen Gestaltungplans für unseren Pfarrverband zu sprechen. Das Ergebnis davon soll unter anderem ein Pastoralplan sein. Ein Pastoralplan ist ein verbindliches schriftliches Programm, das eine zielgerichtete Gestaltung der pastoralen Arbeit über einen bestimmten Zeitraum ermöglicht. Informationen dazu finden Sie auf erzdioezese-wien.at/pastoralplan.

Daher bitten wir Sie, uns mitzuteilen, was für Sie Herz Jesu ausmacht,
was Ihnen hier wichtig ist, wodurch sich Herz Jesu auszeichnet
bzw. was den Ort besonders macht.

Auch weitere Anliegen, Vorstellungen und Ideen für die pastorale Zukunft der künftigen Teilgemeinde Herz Jesu im Pfarrverband können Sie bekannt geben.

Bitte notieren Sie diese entweder auf dem Plakat beim Orgelaufgang (Klebezettel) in der Kirche
oder senden Sie diese per Mail bis spätestens 16.10.2024 an die Mailadresse der Pfarre Herz Jesu (pfarre.herzjesu-md@katholischekirche.at)!

3)  Unser Pfarrjubiläum – 100 Jahre Pfarre Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt:
1925 wurde unsere Pfarre Herz Jesu vor allem mit Unterstützung des Missionshauses St. Gabriel neu gegründet. Herz Jesu wurde ein wesentliches soziales und spirituelles Zentrum in der Schöffelstadt. Für das kommende Jahr 2025 sind diesbezüglich verschiedene Projekte und Veranstaltungen in Planung, die auch von der Stadtgemeinde Mödling unterstützt werden und rund um das Herz-Jesu-Fest im Juni 2025 ihren Höhepunkt finden.
Die wesentlichen Termine sind als Beilage diesem Schreiben angehängt.
Ein derartiges Fest können aber nicht nur Einzelne gestalten, organisieren und tragen.
Daher bitten wir Sie um Ihre Mithilfe, um die Veranstaltungen gemeinsam zu gestalten und festlich zu organisieren.
Jede und jeder von uns besitzt besondere Talente und kann anlässlich des Jubiläums auf ihre bzw. seine Art und Weise etwas Schönes beitragen.

In diesem Zusammenhang bitten wir Sie auch, Fotos, Schriften und Erinnerungstücke für eine geplante Festschrift und für die Ausstellungen kopieren zu lassen oder zu leihen!
Wenn Ihnen das möglich ist, so nehmen Sie bitte mit dem Planungsteam persönlich oder per Mail Kontakt auf! Zum Team gehören u.a. Klaus Pollheimer, Nikolaus Philippovich und Irmtraut Hansen. Am besten schreiben Sie vorerst (noch) unter klaus.pollheimer@gmail.com!

Herz Jesu Jubiläum 2025 Information

Liebe Interessierte, Mittragende, informiert sein Wollende zum Thema „Pfarre Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt“ – ihr Lieben alle!

Der Bericht über Kirchenverkäufe in „Niederösterreich aktuell“ am Dienstag, dem 23.07.2024, mit der Erwähnung der Pfarrkirche Herz Jesu in Mödling hat offenbar „viel Staub aufgewirbelt“ (Zitat M. Kreuzer). In Ergänzung dazu gab es heute, 24.07.2024, auf Initiative der Redakteurin Michelle Kreuzer kurzfristig ein Interview mit unserem Bischofsvikar Josef Grünwidl in Wien und Filmaufnahmen und ein Gespräch von insgesamt rund einer Stunde Dauer mit Mitgliedern der Initiativgruppe „Herz Jesu“ in Mödling. Wegen der Witterung (Regen!) fand das Mödlinger Interview in der Pfarrkirche Herz Jesu statt. Auch Passanten sollten im Mödlinger Stadtzentrum in der Folge befragt werden.

Die Stellungnahmen werden bereits heute, 24. Juli 2024, in der Sendung „Niederösterreich aktuell“ um 19 Uhr in einem sicherlich knapp gehaltenen Beitrag gesendet.

Grundsätzlich ist der ORF an Rückmeldungen der ORF-Seherinnen und Seher (und natürlich auch von Hörerinnen und Hörern!) interessiert.
Unter noe.publikum@orf.at bzw. telefonisch unter 02742 23330 (nur tagsüber bis 16.00) können Sie Ihre Meinung und Stellungnahme direkt den Redaktionen des ORF Niederösterreich übermitteln.

Mit vielen Grüßen – danke für alle Unterstützung im Anliegen, aus der Mödlinger Schöffelstadt keine pastorale Wüste werden zu lassen!

Klaus und Elisabeth Pollheimer

Liebe Interessierte, Mittragende, informiert sein Wollende zum Thema „Pfarre Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt“ – ihr Lieben alle!

Am 23. Juli 2024 wurde im Rahmen der ORF-Sendung „Niederösterreich heute“ in ORF 1 auch über die Thematik des Verkaufs und der weiteren Verwendung von kirchlichen Bauten am Beispiel einer Kirche in Krems und auch von St. Michael und der Pfarrkirche Herz Jesu in Mödling berichtet. Die Vorschau zu diesem Bericht im Hörfunk und in „NÖ kompakt“ mutete eher unausgewogen und einperspektivisch an. Mit Fr. Michelle Kreuzer als zuständige leitende Redakteurin seitens des ORF wurde bereits heute Nachmittag Kontakt aufgenommen, es wurden ihr auch weiterführende Unterlagen übermittelt. Inwieweit diese auch noch im abendlichen ORF-Bericht berücksichtigt werden können, ist nicht abzuschätzen. Die Sendung kann auch im Nachhinein über ORF ON abgerufen werden.

Grundsätzlich ist der ORF an Rückmeldungen der ORF-Seherinnen und Seher (und natürlich auch von Hörerinnen und Hörern!) interessiert.
Unter noe.publikum@orf.at bzw, telefonisch unter 02742 23330 (nur tagsüber bis 16.00) können Sie Ihre Meinung und Stellungnahme per Mail direkt den Redaktionen des ORF Niederösterreich übermitteln.

Mit vielen Grüßen – danke für alle Unterstützung im Anliegen, aus der Mödlinger Schöffelstadt keine pastorale Wüste werden zu lassen!

Klaus und Elisabeth Pollheimer

Liebe Mittragende, Interessierte, informiert werden Wollende – liebe alle, denen die Pfarre Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt ein Anliegen ist!

In der aktuellen Ausgabe des „Sonntags“ vom 7. Juli 2024 wird in einem Beitrag auf die derzeitige finanzielle Situation bzw. den Fehlbetrag für 2023 der Erzdiözese Wien nach dem Rechnungsabschluss 2023 eingegangen. Der im Zusammenhang mit der bereits wirksamen Profanierung von St. Michael und dem „nicht auszuschließenden Verkauf und Abbruch“ der Gebäude von Herz Jesu in der Schöffelstadt mehrmals genannte sehr hohe Betrag hat sich nicht bewahrheitet, der Abgang beträgt nun ca. 1,7 Mill. Euro.

Ein Defizit ist zwar weiterhin gegeben, aber „reparierbar“, wie der Leiter der Finanzkammer betonte. Das bedeutet, dass zwar weiterhin Einsparungen vorgenommen werden sollen, dass aber auch – vor allem mit Bezug auf Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt – Zeit gegeben ist, eine für die Schöffelstadt konstruktive, pastoral und gesellschaftspolitisch verantwortliche Lösung gemeinsam zu treffen. Übereilte und zeitlich möglichst rasche Entscheidungen, von Einzelnen durchaus forciert, sind in der derzeitigen Situation nicht notwendig. Die Abstimmung weiterer zielführender Schritte z. B. mit dem Mödlinger Stadt(teil)entwicklungsplan und in Absprache mit allen Betroffenen ist daher möglich.

Eine weitere Information für 2025: Dieses Jahr 2025 ist für die Pfarre Herz Jesu ein besonderes Jubiläumsjahr: „100 Jahre Pfarre Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt“. Höhepunkte werden Veranstaltungen vor allem rund um das Herz-Jesu Fest Ende Juni 2025 sein, geplant wurde schon seit 2020 … Dazu zählen u.a. ein festlicher Gottesdienst, Gesprächsabende (Podiumsgespräche) (nicht nur) mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen und eine informative Ausstellung. Die Veranstaltungen werden auch in das Mödlinger Jubiläumsjahr „150 Jahre Stadterhebung“ integriert. Wer dazu etwas beitragen möchte, Dokumente oder Fotos etc. dazu hat oder das Planungsteam verstärken kann, ist herzlich willkommen!!
Bitte sich in diesem Fall mit Fam. Pollheimer oder Fam. Philippovich Kontakt aufnehmen.

Wir wünschen Ihnen allen erholsame Sommerwochen, Zeit für das Wesentliche und vor allem Gesundheit!

Mit vielen Grüßen

Klaus und Elisabeth Pollheimer
im Namen des gesamten Teams

Mödling 6. Juli 2024

Hier finden Sie den oben erwähnten Artikel aus dem „Sonntag“ vom 7. Juli 2024 – vielleicht ist das auch eine Anregung, diese manchmal unkonventionell, durchwegs aber in vielfacher Hinsicht informativ gestaltete Wochenzeitung zu abonnieren!

Liebe Mittragende und Interessierte in Sachen Herz Jesu!

Am 24. Mai 2024 gab es eine weitere Gesprächsrunde von Vertreterinnen und Vertretern der Arbeitsgruppe von Herz Jesu mit unserem Bischofsvikar Mag. Josef Grünwidl, unsere Pfarre Herz Jesu in der Mödlinger Schöffelstadt betreffend. Wir erlebten uns mit unseren Anliegen sehr gehört. BV Grünwidl sagte auch zu, den relevanten Stellen die entsprechenden Informationen der Arbeitsgruppe persönlich mittzuteilen.
Natürlich ist der gesamte Prozess damit bei Weitem noch nicht abgeschlossen. Es ist weiterhin während dieser Phase sehr wichtig, dass sich alle Interessierten sowohl in der Raum- und Planungsthematik als auch in die pfarrliche (pastorale) Neugestaltung einbringen und damit positiv zur weiteren Entwicklung von Herz Jesu in der Schöffelstadt beitragen. Eine kurze Zusammenfassung dieses Gesprächs mit BV Grünwidl übermitteln wir zur Information als Attachment.

Und es gibt im Juni 2024 drei wesentliche Termine:

Am Mittwoch, dem 19. Juni 2024, 19.15, findet  in den Pfarrräumen von Herz Jesu, 2340 Mödling, Ungargasse 5, eine öffentliche PGR(=Pfarrgemeinderats)-Sitzung statt. Erfahrungsgemäß sind PGR-Sitzungen sehr wesentlich für die Planung und für das weitere Geschehen, unsere Pfarre Herz Jesu betreffend. Diese Sitzung ist grundsätzlich für alle zugänglich. Es ist zielführend, wenn auch interessierte Pfarrmitglieder und Mittragende über die Pfarrgrenzen hinaus dabei anwesend sind! Mit Einverständnis des Vorsitzenden sind auch Wortmeldungen möglich. Bitte sich diesen Termin besonders vormerken!

Am Sonntag, dem 23. Juni 2024, 09.00, findet in St. Michael, 2340 Mödling, Weißes-Kreuz-Gasse 66, der (letzte röm.-kath.) „Dank- und Schluss-Gottesdienst“ der Teilgemeinde St. Michael statt, mitgestaltet vom ökumenischen Singkreis, mit anschließendem Pfarrkaffee und auch einem Mittagsbuffet. Wir möchten diese Einladung wirklich allen Lesenden ans Herz legen. So wie wir die Gemeindemitglieder von St. Michael kennen, ist dieser Gottesdienst besonders und mit viel Gefühl gestaltet.
Nähere Informationen dazu finden Sie hier und hier.

Am Sonntag, dem 30. Juni 2024, 09.00 (Achtung! Frühere Sommerordnung – frühere Beginnzeit!) feiert die Pfarrgemeinde von Herz Jesu in der Pfarrkirche Herz Jesu, 2340 Mödling, Maria-Theresien-Gasse 18-20, den Dank- und Abschiedsgottesdienst mit und für P. Wilfred Bilung SVD. Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme und laden Sie auch herzlich nach dem besonderen Gottesdienst zu einer anschließenden gemütlichen Grillerei im Pfarrhof ein!
Nähere Informationen dazu wird es noch auf der Website der Pfarre Herz Jesu geben.

Abschließend möchten wir Sie bitten, diese Information auch an andere Interessierte weiterzugeben, die möglicherweise (noch) nicht per E-Mail informiert werden! Sollte jemand ebenfalls in den E-Mail-Verteiler aufgenommen werden wollen, so möge man uns dies bitte mitteilen. Vielen Dank!

Mit vielen Grüßen – und vielen herzlichen Dank für die Unterstützung!

Klaus und Elisabeth Pollheimer im Namen des gesamten Teams

Mödling, 10.06.2024

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Interessierte und Mittragende bezüglich Herz Jesu in Mödling!

Nach längerer Zeit nun wieder ein Beitrag, in dem wir Sie wieder über die Ereignisse der letzten Wochen und Monate informieren. Die wichtigsten Infos finden Sie hier zusammengefasst, der Bericht der Arbeitsgruppe sowie eine ausführlichere Darstellung (u.a. der Nutzungsalternativen für Herz Jesu)

Die Arbeitsgruppe für die räumliche Nutzung und für Gestaltungsoptionen in Herz Jesu, die vom Pfarrgemeinderat (PGR) in der Sitzung am 31.1.2024 beauftragt wurde, hatte nun am Dienstag, 7.5.2024, einen Termin bei BV Josef Grünwidl, um ihn über die Zwischenergebnisse zu informieren und um ihm pastorale Anliegen aus der pfarrlichen Umfrage (Post-Box im Kirchenbereich und persönliche Gespräche) vorzubringen.

Zuerst wesentlich Positives aus diesem Gespräch:
Bischofsvikar (BV) Grünwidl betonte erneut, dass Herz Jesu als eigenständige Teilgemeinde mit Raum für Liturgie und einigen Räumen für pfarrliche Veranstaltungen weiterbestehen soll/wird.

Deutlich wurde, dass dem BV derzeit keine Entscheidungsgrundlagen seitens der Erzdiözese (ED) vorliegen. Es schien also niemand in der Gesprächrunde Näheres zu wissen.
BV Grünwidl meinte leider auch, dass ein Verkauf oder Abriss der jetzigen Herz-Jesu-Kirche durchaus möglich ist. So eine Nachricht wirkt nachvollziehbarerweise (noch immer!) schockierend.
BV Grünwidl wiederholte die bisher bereits von Dechant Valenta im Rahmen der PGR-Sitzung (31.1.2024) vorgestellte Lösung, die eine (mögliche) Übergabe des Theresiensaals an die Stadtgemeinde Mödling und eine „Einmietung“ der r.-k. Pfarrgemeinde als Teil der multifunktionalen Nutzung des Raums vorsieht. Die dabei gegebenen Probleme (Verlust der jetzigen Kirche, hoher Arbeitsaufwand beim jeweiligen „Umräumen“ im Theresiensaal, sakrale Elemente müssen aufgrund der Mehrfachnutzung immer wieder weggeräumt werden, die Pfarrgemeinde ist Gast und nicht mehr „Hausherr“, Mitspracherechte, dazu die Frage, wie „Vor-Nutzer“ den Raum hinterlassen etc.) sowie die Umfrageergebnisse aus der Pfarrgemeinde (Erhalt der jetzigen Herz-Jesu-Kirche!) konnte BV Grünwidl trotz nachhaltiger Vermittlung zu diesem Zeitpunkt scheinbar nicht in der von uns erhofften Art und Weise annehmen. Es wirkte, als ob es einen (finanziell priorisierten) Auftrag gibt , der die menschlichen und pastoralen Bedürfnisse vor Ort nicht als vorrangig einordnet.

Auffällig war, dass im Gespräch mehrmals von der „Erzdiözese“ die Rede war, es aber unklar blieb, welche Personen (Entscheidungsträger) unter diesem Begriff konkret zu verstehen sind!

Das Gespräch wurde schließlich aus Zeitgründen nach rund 1 ½ Stunden beendet, geplant war ja nur eine Stunde. Die Arbeitsgruppe betonte die abschließende die Notwendigkeit von weiteren Gesprächen. Dankenswerterweise sagte BV Grünwidl einen zeitnahen weiteren Gesprächstermin zu. Wir werden die Pfarrgemeinde über die weitere Entwicklung informieren und freuen uns bereits jetzt über alle kommenden Rückmeldungen und Initiativen zu dieser Thematik.

In den nächsten Wochen werden auch all jene, die sich entsprechend den Rückmeldungen in der Umfrage-Box in der Kirche engagieren wollen, kontaktiert.
Jede bzw. jeder, der sich auch jetzt noch ebenfalls beteiligen möchte, ist herzlich dazu eingeladen!

Zögern Sie auch bitte nicht Ihre Rückmeldungen ebenso an unsere in der Pfarre tätigen Priester und an die Erzdiözese direkt zu richten:

Bischofsvikariat Süd – Unter dem Wienerwald
z.Hd. Bischofsvikar Mag. Josef Grünwidl, Wollzeile 2, 1010 Wien,
vikariat.sued@edw.or.at

Dechant Pfarrer Mag. Adolf Valenta:
adolf.valenta@katholischekirche.at

Pfarrvikar P. Mag. Josef Denkmayr:
pfarre.wiener-neudorf@katholischekirche.at

Kaplan P. Wilfred Bilung:
wilfisvd@gmail.com

Kaplan P. Olivier Ongway Matondo:
olivier.ongway-matondo@katholischekirche.at

Der Meinungsaustausch ist wichtig, Worte sind wichtig, und sie können etwas bewegen. Gerade in Glaubensangelegenheiten ist das (aus-)gesprochene Wort essentiell.

Eine ausführlichere Darstellung der wesentlichen Ereignisse der letzten Wochen ist hier abrufbar, weiters der Leserbrief in der aktuellen Ausgabe der „Mödlinger Rundschau“ und die umfangreichen von der Arbeitsgruppe erarbeiteten aktuellen Informationsgrundlagen zu dieser Problematik, in der Sie auch auf den letzten Seiten einen (statistischen) Überblick bezüglich der Gottesdienstbesuchererinnen und -besucher finden.

Mit vielen Grüßen – und vielen Dank für Ihr Interesse und für Ihre Unterstützung!

Klaus Pollheimer, Veronika und Birgit Temmel, Gaby und Nikolaus Philippovich im Namen der Arbeitsgruppe

P.S.: Noch ein Hinweis: Nach den Gottesdiensten am 12. Mai und am 19. Mai 2024 werden in Herz Jesu Mitglieder der Arbeitsgruppe interessierte Messbesucher und Messbesucherinnen kurz über den Stand der Dinge informieren und anschließend  beim Pfarrcafé für Fragen zur Verfügung stehen!

Liebe Mittragende und Interessierte in „Sachen Herz Jesu“ in der Mödlinger Schöffelstadt!
Zur Erinnerung nochmals der Hinweis auf zwei Veranstaltungen bzw. Termine, die in engem Zusammenhang (auch) mit der Pfarre Herz Jesu und auch mit St. Michael in Mödling stehen:

St. Gabrieler Vortragsreihe 2023/2024:

Bischofsvikar Josef Grünwidl über die pastoralen Umstrukturierungen in der Erzdiözese Wien – Übergänge in der Ortskirche gestalten

Ort: Missionshaus St. Gabriel, Maria Enzersdorf, Festsaal des GABRIUM, Grenzgasse 111, 2340 Maria Enzersdorf, Veranstalter  Missionshaus St. Gabriel der Steyler Missionare

Termin: Di, 16.04.2024, 19:30 Uhr – 21:00 Uhr

Christsein bedeutet, in Übergängen zu leben. Letztlich erwarten wir den großen, alles umfassenden Übergang zum Reich Gottes: „Sucht zuerst das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit, alles andere wird euch dazu gegeben“ (Mt 6,33). Es heißt also, mitzuwirken an Veränderungen in der Kirche und in der Gesellschaft.
Die diesjährige St. Gabrieler Vortragsreihe nimmt anstehende Transformationen in den Blick.  Mehrheitlich behandeln wir diesmal kirchliche Fragen, wie die pastoralen Umstrukturierungen in der Erzdiözese Wien, die kulturelle Vielfalt der Weltkirche oder die von Papst Franziskus beschworene Synodalität. Gesprächspartner ist u.a. Bischofsvikar Josef Grünwidl. Wir laden herzlich zu dieser Begegnung ein und hoffen, dass sie eine Anregung ist, anstehende Übergänge im eigenen Lebensbereich mutig und kreativ zu gestalten. (Text adaptiert und gekürzt, K.M.P.)

Näheres dazu gibt es hier.

Und ein zweiter Termin, der vom Datum her früher liegt:

Am Mittwoch, dem 10. April 2024, findet um 19:00 Uhr die (öffentliche) Pfarrgemeinderatssitzung des PGR der Pfarre Herz Jesu in den Pfarrräumen, 2340 Mödling, Ungargasse 5, statt!

Im Rahmen dieser Sitzung wird auch entsprechend der Tagesordnung der vorläufige Zwischenbericht des Herz-Jesu-Initiativ-Teams (HIT) zum Thema „Rettet Herz Jesu!“ präsentiert.
Eine umfassende Information aller Pfarrangehörigen (und darüber hinaus!) ist auch bereits in Planung!

Mit vielen Grüßen – und ein erholsames Wochenende!
Klaus M. Pollheimer

Zeichnung von Timna O. (5 Jahre)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mittragende im Anliegen, Herz Jesu als soziales Zentrum und als Seelsorgezentrum in der Schöffelstadt zu erhalten!

Seit der letzten Aussendung zu diesem Thema „Mögliche Weiterverwertung des Pfarrareals von Herz Jesu in Mödling“ hat die vom PGR eingesetzte Arbeitsgruppe etliche Initiativen gesetzt, auch die parallel dazu arbeitende Herz-Jesu- Initiativgruppe unterstützt diese Vorhaben. Relevant für diese Aktivitäten ist ein konstruktives Miteinander, das allen Beteiligten wichtig ist!
Was ist nun zu berichten?

Am 28. Februar 2024 gab es ein weiteres sehr konstruktives Gespräch mit Mitgliedern der Stadtregierung, an dem seitens der Stadt Mödling – in alphabetischer Reihenfolge – Michael Danzinger, Silvia Drechsler, Franziska Olischer, Dragan Proksch und Teresa Voboril teilgenommen haben. Seitens der Pfarre Herz Jesu waren Veronika Temmel (als Leiterin der Arbeitsgruppe), Evi und Herbert Feigl, Gerard Johnson, Klaus M. Pollheimer, Renate Rosecker und Birgit Temmel dabei. Grundsätzlich gab es Übereinstimmung, dass Herz Jesu ein unverzichtbarer Bestandteil der Schöffelstadt ist und so als Seelsorgezentrum in passender Form und mit entsprechenden Räumlichkeiten erhalten bleiben soll. Dies wurde schon von Bischofsvikar Grünwidl im Rahmen seines Besuchs im Jänner 2024 ausdrücklich betont. Wesentlich sind hier mögliche Kooperationen mit Vereinen, kulturellen Institutionen und eben auch mit einzelnen Abteilungen der Stadtgemeinde, um so ein Organisations-,  Verwaltungs- und Baumodell zu finden, dass die Erzdiözese finanziell entlastet und andererseits das Pfarrleben sowie soziale und kulturelle Angebote in der Schöffelstadt erhält und auch florieren lässt.

Da sich in solchen Vorhaben und Überlegungen viele Fragestellungen für alle Beteiligte (auch für die Erzdiözese) ergeben, wurde die Kommunikation entsprechend gesucht: So wurde persönlich mit Weihbischof Dr. Franz Scharl, Mitglied des Bischofsrates, und schriftlich mit Dr. Erich Ehn, Leiter des Amts für Rechts- und Liegenschaftsangelegenheiten der Erzdiözese, Kontakt aufgenommen. Ihnen wurde einerseits die Situation in einem ausführlichen Schreiben dargelegt, und andererseits wurde ihnen (ebenso wie Dechant Adolf Valenta und den Gesprächspartnerinnen und -partnern seitens der Stadtgemeinde am 28. Februar 2024) eine umfangreiche Informationsmappe mit Plänen, Ansichten, Daten, Überlegungen und Erfahrungswerten zur pastoralen und baulichen Situation übermittelt. Diese Mappe wird auch kontinuierlich ergänzt und erweitert. Mit Josef Weiss, Finanzdirektor und Ökonom der Erzdiözese Wien, Mitglied des Bischofsrates, und mit dem Bauamt der ED wurde ebenso wie mit dem Landeskonservator für NÖ und anderen Stellen bereits früher Kontakt aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit dem für unsere Pfarre zuständigen Bischofsvikar Josef Grünwidl, ebenfalls Mitglied des Bischofsrates, ist weiterhin gegeben. Der Bischofsrat ist nach mehrmaligen Rückmeldungen das in dieser Angelegenheit entscheidende Gremium. Zur Information: Bis Ende 2025 ist Herz Jesu grundsätzlich weiterhin eine eigenständige Pfarre im Pfarrverbund „Am Mödlingbach“, allerdings ohne eigenen Pfarrvikar!

Um auch die Wünsche, Hoffnungen und Bedürfnisse der Pfarrmitglieder eingehender zu erfahren, um unsere Pfarre noch lebendiger zu gestalten, gibt es nun im Eingangsbereich unserer Herz-Jesu-Kirche eine Box

. In diese Box kann jede und jeder ein „Brieferl“, eine Mitteilung einwerfen, was ihr, was ihm für Herz Jesu und das pastorale sowie räumliche Angebot wichtig ist, was für die Zukunft notwendig scheint und was generell gut für unsere Pfarre und für das Pfarrleben ist, ergänzend zu den aktuellen Angeboten. Dabei ist eine Bitte von uns, auch hinzuzufügen, was jede und jeder dazu selbst beitragen kann und will!
Bitte nützen Sie diese Möglichkeit der Mitgestaltung und teilen Sie diese bitte auch Ihren Mitmenschemit mit!!!
Bereits eingelangte Vorschläge nennen hier zB Ministranten, Kinder- und Jugendarbeit, Bildungsvorträge, einen Lesezirkel und Filmgespräche (auch) zu spirituellen Themen. In der nächsten öffentlichen Pfarrgemeinderatssitzung am 10. April 2024 wollen wir darüber im Rahmen des ersten Zwischenberichts der Arbeitsgruppe referieren!

Auch in den Medien ist die Thematik „Herz Jesu“ weiterhin präsent. In den „Bezirksblättern“ erschien dazu ein Artikel an sehr prominenter Stelle. Die Kopie des Zeitungsartikels ist hier abrufbar. Auch in der „Mödlinger Rundschau“ wurde in einem Interview mit Dechant Adolf Valenta davon berichtet. In einem ausführlichen Leserbrief wurde das Interview in der „Rundschau“ bereits aus der spezifischen Sicht der Pfarrmitglieder von Herz Jesu für eine ausgewogenere Darstellung ergänzt. Der Leserbrief soll in der kommenden Ausgabe erscheinen.
In diesem Zusammenhang danken wir herzlich für  alle ermunternden und Mut zusprechenden Rückmeldungen und Mails – wir bitten aber auch um Verständnis, dass es nicht möglich ist, auf alle Mails einzeln zu antworten!

Auf dieser Webpräsenz finden Sie in chronologischer Reihenfolge frühere Aussendungen, wesentliche Informationen, kreative Ideen, Hinweise und Fotos. Es lohnt sich also, immer wieder hier vorbeizuschauen!
Und wenn sie Näheres über die Geschichte und über die bemerkenswerte künstlerische Ausgestaltung und Bedeutung unserer Pfarrkirche Herz Jesu erfahren wollen, besuchen Sie bitte die entsprechende Wikipedia-Seite.

Und ein wichiger Hinweis: Es ist uns wichtig, auf den Vortrag von Bischofsvikar Josef Grünwidl zum Thema „Übergänge in der Ortskirche bewirken – Damit Kirche vor Ort lebensfähig und lebendig bleibt“ im Rahmen der St. Gabrieler Vortragsreihe 2024 am Dienstag, dem 16. April 2024 um 19.30 im Festsaal des Gabriums, 2344 Maria Enzersdorf, Grenzgasse 111, und nochmals auf die öffentliche Pfarrgemeinderatssitzung am Mittwoch, 10. April 2024 (verm. 19.00), in Herz Jesu hinzuweisen!

Mit vielen Grüßen – danke für Ihre Unterstützung, für ihr „Mitleben“ und Mittragen bei unserem Anliegen,
und wir wünschen Ihnen allen mit dem Kruzifix (aus der Panholzer’schen Kinderheimstiftung, um 1910)
und mit dem für uns österlichen Bild von Anneliese Formann aus unserer Sr.-Maria-Restituta-Kapelle
ein frohes, gesegnetes Osterfest!

Kruzifix mit österlichem Bild von Anneliese Formann

Kruzifix mit österlichem Bild von Anneliese Formann

Klaus M. Pollheimer

im Namen des Teams

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mittragende im Anliegen, Herz Jesu als soziales Zentrum und als Seelsorgezentrum in der Schöffelstadt zu erhalten!

Herz Jesu als Seelsorgzentrum mitsamt der notwendigen Infrastruktur in Absprache mit der Erzdiözese zu erhalten, das ist weiterhin Anliegen vieler Pfarrmitglieder und vieler Mödlinger. Die letzte Pfarrgemeinderatssitzung am 31.1.2024 war vor allem diesem Thema gewidmet. Hier finden Sie, findet ihr eine Zusammenfassung dieser Sitzung, die auch bei drei Seiten Umfang bei weitem nicht alle in der Sitzung besprochenen Aspekte wiedergeben kann. Wir haben uns aber bemüht, das Wesentliche herauszuarbeiten!

Wir wünschen noch einen fröhlichen Faschingsausklang – alles Gute!

Mit vielen herzlichen Grüßen

Klaus Pollheimer

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mittragende im Anliegen, Herz Jesu als soziales Zentrum und als Seelsorgezentrum in der Schöffelstadt zu erhalten!

Nach der letzten Aussendung vom 19.1.2024 gab es etliche bemerkenswerte, ermutigende und konstruktive Rückmeldungen – danke dafür!
Allerdings konnten wir noch nicht für alle per Mail oder persönlich danken – das holen wir nun vorerst auf diesem Wege nach!

Über das Gespräch mit Bischofsvikar Josef Grünwidl berichtet in der jüngsten Ausgabe vom 24.1.2024 (Nr. 4) auch die NÖN. Das Foto in der NÖN stammt nicht von uns (Pollheimer)  – danke der Fotografin!

Erfreulicher- und dankenswerterweise erhielten wir ebenso wie etliche andere Gemeindemitglieder auf unser Schreiben, das BV Grünwidl in der Kassette nach dem Gottesdienst überreicht worden war, eine Antwort samt Attachment. Im Mail, das in ähnlicher Form mehreren Briefschreiberinnen und Briefschreibern übermittelt wurde, heißt es:

Vielen Dank für Ihre Briefe, die ich bei meinem Besuch in der Pfarre Herz Jesu erhalten habe. Darin klingt vor allem die Sorge um eine gute pastorale Zukunft für Herz Jesu an. Ich kann nur wiederholen, was ich bereits am 14. Jänner gesagt habe: Für die Pfarre Herz Jesu gibt es zwei Vorgaben der Diözesanleitung:

  1. Die Pfarrstruktur in Mödling soll vereinfacht und die Pfarrtrennung von 1925 aufgehoben werden. Die Pfarre Herz Jesu wird wieder mit der Pfarre St. Othmar vereint.
  2. Die Baulast soll verringert werden.

Ich bin zuversichtlich, dass der Gemeindeentwicklungsprozess Klarheit bringen wird, wie sich der Pfarrverband Am Mödlingbach pastoral aufstellen will, in welcher Form die Gemeinde Herz Jesu fortbestehen soll und welche Räume dafür benötigt werden. (…) Für die Zukunft und Weiterverwendung der pfarrlichen Gebäude gibt es noch keine Entscheidungen. Wie gesagt, keine Neuigkeiten, aber mehr kann ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen. Ich danke für Ihre Überlegungen, die in den Prozess einfließen.  

Verbunden in der Sorge um eine gute pastorale Zukunft im Pfarrverband Am Mödlingbach, grüßt Sie beide herzlich
BV Josef Grünwidl 

Das erwähnte Schreiben „Abschied und Neubeginn“ ist hier einsehbar. Auf jeden Fall beginnt nun ein pastoraler Gemeindeentwicklungsprozess, der die räumliche Frage nicht negieren kann und darf! Wir hoffen und vertrauen darauf, dass dieser Gemeindentwicklungsprozess auf möglichst breiter Basis erarbeitet wird, um (frühere) einsame Entscheidungen über die Köpfe der Pfarr- und Gemeindemitglieder hinweg zu vermeiden! In Summe eine hoffnungsvolle Perspektive! Und: Etliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gemeinde machen sich Gedanken, wie das Pfarrleben und wie die pastoralen Angebote belebt, intensiviert und ausgeweitet werden können.

Und dies leitet auch zum abschließenden Punkt über. Am 31. Jänner 2024 findet um 19.15 in den Pfarrräumen von Herz Jesu, 2340 Mödling, Ungargasse 5, die nächste Pfarrgmeinderatssitzung statt, bei der auch die derzeitige Suituation in der Gemeinde Herz Jesu zur Sprache kommt. Pfarrgemeinderatssitzungen sind grundsätzlich öffentlich (Ordnung PGR 6b, Geschäftsordnung PGR 3a). Um hier den Gedanken- und  Informationsaustausch zwischen dem PGR, dem Pfarrleitungsteam und den Gemeindemitgliedern entsprechend dem Vorwort zur PGR-Ordnung mit Bezug auf Evangelii Gaudium 28 zu intensivieren, ist es sicherlich konstruktiv und gut, wenn Mitglieder der Gemeinde Herz Jesu an dieser öffentlichen Sitzung teilnehmen!

Mit vielen herzlichen Grüßen,

Klaus und Elisabeth Pollheimer

NÖN-Artikel vom 24.1.2024 (Nr. 4)

NOEN_14012024_thumbnail

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mittragende im Anliegen, Herz Jesu als soziales Zentrum und als Seelsorgezentrum in der Schöffelstadt zu erhalten!

Viele von euch, von Ihnen feierten ja am letzten Sonntag, dem 14.1.2024, gemeinsam mit BV Josef Grünwidl und Dechant Adolf Valenta den Gottedienst in Herz Jesu und nahmen auch am anschließenden Gespräch teil. Den Kirchenraum von Herz Jesu prägten markant ein Banner „Rettet Herz Jesu“ und zwei weitere Plakate an der Orgelempore. Zahlreiche schriftliche Stellungnahmen der Gemeindemitglieder wurden nach der Eucharistiefeier dem Bischofsvikar persönlich von Birgit Temmel überreicht.

Dazu gibt hier und hier zwei Kurzberichte, primär für Medien gedacht bzw. von diesen erbeten. Allerdings ist es nicht möglich, bei einer begrenzten Wortanzahl alle oder wenigstens viele Aspekte eingehend zu erwähnen … einige Fotos – auf Wunsch der Fotografin mit „privat“ bezeichnet – ergänzen diese Berichte.

Beim Neujahrsempfang des Mödlinger Bürgermeisters – ebenfalls am 14.1.2024 (11.00 Uhr) – kam die Causa Herz Jesu auch zur Sprache. Hier ein entsprechender Zeitungsabschnitt aus der NÖN:

Hier geht es zum vollständigen Artikel. Unglücklicherweise kam es ja zur terminlichen Überschneidung des Neujahrsempfangs und des Gesprächs mit dem Bischofsvikar, das m.W. bereits im Oktober 2023 vom Sekretariat des Bischofsvikars terminisiert worden war. Ich hoffe und glaube, dass bei allen der Unmut über diese Terminkollision schließlich beigelegt werden konnte!

Ein wichtiger Terminhinweis: Bischofsvikar Josef Grünwidl wird am Sonntag, dem 21. Jänner 2024, um 9 Uhr  00 mit der Gemeinde von St. Michael den Gottesdienst feiern und danach mit den Gemeindemitgliedern ins Gespräch kommen …

Wir wünschen ein gutes Wochenende, mitten im Fasching – alles Gute!

Mit vielen Grüßen

Klaus und Elisabeth Pollheimer

Pollheimer

PS. Ich hoffe, alle neuen Kontaktwünsche bzw. Mailadressen korrekt entziffert zu haben! K.P

Liebe Mittragende in Sachen Herz Jesu!

Zuerst – vor den Weihnachtsgrüßen – eine bemerkenswerte Rückmeldung des Direktors der Finanzkammer der ED Wien, Josef Weiss, die wir unten in Kopie übermitteln. Anlass war ein Schreiben von mir, Klaus, an die Finanzkammer, brieflich übermittelt am 19.12.2023, in dem ich auf einen ORF-Beitrag „Nachleben von Kirchen“ doch für mich recht emotional reagiert habe und das hier gelesen werden kann! Danke für den Hinweis auf diesen ORF-Beitrag! Das Zusammentragen derartiger Informationen ist sehr wesentlich! Hier nun die Antwort von Dir. Josef Weiss vom 21.12.2023:

Ihr Schreiben vom 19. Dezember hat mich erreicht. Danke für Ihre konstruktiven Hinweise! Das Vorhaben „Aufgabe, Weiterverwendung, Umnutzung…“ des Kirchengebäudes und aller Gebäudeteile ist in Bearbeitung. Die Prüfung aller Möglichkeiten ist noch nicht abgeschlossen. Konkrete Vorschläge werden – nach sorgfältiger Prüfung von möglichen Auswirkungen – dem Bischofsrat zur Entscheidung vorgelegt. Ich darf Ihnen versichern, dass dieser Prozess sehr ausbalanciert und erfahrungsgemäß in mehreren Entscheidungsvorlagen durchgeführt wird. Ich werde auch die anderen involvierten Personen von Ihrem Schreiben in Kenntnis setzen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!

Herzliche Grüße

Josef Weiss

Ein zweites: Ich habe vor rund einer Woche den Text des Gemeindebriefs von Herz Jesu und das Schreiben von St. Michael an die NÖN übermittelt (Redaktionsleiter Hr. Dworak). Ungewöhnlicherweise  findet sich in der letzten NÖN/Mödling vom 20.12.2023 kein Bezug zur Sache Herz Jesu und zu den beiden Schreiben. Weihnachtsfriede – oder? Hier nachzustoßen kann durchaus sinnvoll sein …

Und nun wünschen wir euch ein gesegnetes Weihnachtsfest:

Kündet allen in der Not:
Fasset Mut und habt Vertrauen …
Allen Menschen wird zuteil
Gottes Heil!
(GL 221)

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles Jahr 2024
wünschen euch allen
Klaus und Elisabeth Pollheimer

Auflösung der Mödlinger (Teil-)Pfarren, Verkauf (und Abbruch?) der Liegenschaft Herz Jesu

Ende Oktober 2023 wurde die (Teil-)Pfarrgemeinde Herz-Jesu in Mödling überraschend informiert, dass eine Auflösung ihrer Pfarr(-teil-)gemeinde und der Verkauf der pfarrlichen Liegenschaften in der Maria-Theresien-Gasse bzw. Ungargasse angedacht sind und schon beschlossen scheinen. Nach Aussage div. Funktionsträger ist wahrscheinlich der Abbruch des Gebäudekomplexes damit verbunden. Ein Vorhaben, das offenbar in weitgehender Unkenntnis lokaler Gegebenheiten und Notwendigkeiten geplant wird. Informative und offene Gespräche mit den Betroffenen haben im Vorfeld nicht stattgefunden und sind u. W. derzeit nicht geplant. Die Medien haben von dem einschneidenden Vorhaben berichtet, allerdings auf Basis der offiziösen und daher einseitigen Aussendung der Erzdiözese Wien. Und dies erfordert eine Ergänzung bzw. Gegendarstellung seitens der betroffenen Pfarrangehörigen. Und: Der Widerstand in der Pfarre Herz Jesu gegen dieses von etlichen als „brutal“ bezeichnete Vorhaben ist deutlich zu spüren!

Aus pastoraler und gemeindepolitischer Sicht würde die endgültige Zerschlagung der pfarrlichen (Teil-)Gemeinden – auch St. Michael ist von den Vorhaben betroffen! – und vor allem der Verkauf der gesamten Liegenschaft zur weiteren Aufsplitterung der Kirchenbesucher führen, viele werden in der Folge vor allem das Angebot der Internet- und Fernsehmessen nutzen – Gemeinschaft kann so nicht gelebt werden! Gegen das Angebot, in der räumlich begrenzten Krankenhauskapelle den vormittäglichen Sonntagsgottesdienst zu feiern, gibt es sehr begründete hygienisch und gesundheitlich begründete Argumente auch von ärztlicher Seite. Die zahlenmäßige Präsenz in den Gottesdiensten, in der „Kirche“ sinkt daher insgesamt wohl weiter. Von einer „Bündelung und Stärkung der Kräfte“ kann daher keine Rede sein!

Dieses Vorhaben steht insgesamt im Gegensatz zur verbal beschworenen „Sicherung der Lebendigkeit unseres christlichen Glaubens und der [Sicherung] unseres Dienstes für alle Menschen, die hier leben“, und widerspricht dem Prinzip der Subsidiarität. In der Schöffel-Stadt werden so mögliche „zukunftsfeste Strukturen“ vernichtet. Den Glauben hier zu leben, das wird dann für viele – vor allem für ältere Menschen – zum überaus herausfordernden Hindernislauf. Vom Zentrum Mödlings mit der am Berg gelegenen Pfarrkirche St. Othmar sehen sich die Menschen in der Schöffel-Stadt durch die imaginäre „Stadtmauer“ der Südbahn deutlich getrennt. Die historisch tradierte Geringschätzung der „Bewohner unter der Bahn“ ist noch immer nicht überwunden. Das Leben in christlicher Gemeinschaft wird in diesem Stadtteil so zum „Nischenprodukt“, zu Fuß wäre wohl noch das Missionshaus St. Gabriel zu erreichen, andere soziale und gemeinschaftliche (Bildungs-)Angebote (z.B. Seniorenrunde, Bibelrunde, Kindergruppen, Bildungsvorträge, Männer- und Frauenrunden …) sind wie die meisten Angebote dann wohl ohne Auto nicht zu erreichen – dies alles ist sicherlich nicht im Sinne päpstlicher Rundschreiben!

Und es ist zu befürchten, dass die oben geschilderte autoritär wirkende Vorgangsweise – von „oben“ herab – zu weiteren Austritten führen wird. Das heißt, das Fehlen gut erreichbarer und nahe gelegener gemeinschaftlicher Räume für kirchliche Bildungsangebote, für das Pfarrcafé oder für soziale Aktivitäten (z.B. für die Seniorenrunde) in der Schöffel-Stadt führt zu Isolation und Frustration der Gemeindemitglieder. Kirche kann so nicht als „Heimat“ erlebt werden, die Aufgabe der Kirche, „nahe am Menschen zu sein“, wird dadurch ad absurdum geführt. „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute (…)“ (Pastorale Konstitution GAUDIUM ET SPES – Über die Kirche in der Welt von heute, 1) zu teilen, das muss auch für die Schöffel-Stadt gelten!

Nicht zuletzt hatte die Gründung der Pfarre Herz Jesu im Jahre 1925 und die Umwidmung der damaligen Kinderheimkapelle in der Maria-Theresien-Gasse zur Pfarrkirche das Ziel, Menschen in schwierigen Situationen in pastoraler und vor allem auch in sozialer Hinsicht zu unterstützen, sie zu stärken und so als Kirche für alle gut erreichbar und vor Ort präsent zu sein. Die Absurdität der geplanten Schließung der Herz-Jesu-Kirche und des Verkaufs des Kirchenareals wird auch dadurch deutlich, wenn man bedenkt, dass die Mödlinger Schöffel-Stadt der – was die Bevölkerungsanzahl betrifft – am stärksten wachsende Stadtteil Mödlings ist!

Finanzielle Überlegungen spielen bei der Auflösung der pfarrlichen Gemeinden und dem Verkauf der Immobilien seitens der Erzdiözese Wien offenbar eine zentrale Rolle. Entgegen mancher Annahmen bilanziert die „Pfarre Herz Jesu“ an sich ja derzeit (2023/11) so wie in den vergangenen Jahren positiv.

Aber: Die Pfarrgründung von Herz-Jesu wurde 1925 von der Steyler Missionsgesellschaft (St. Gabriel) erst mit hohen Geldsummen finanziell ermöglicht (u.a. Abgeltung der Stolgebühren). Müsste dieser Betrag nicht ehrlicherweise nun wieder an St. Gabriel zurückgezahlt werden?

Dazu kommt, dass seitens der Erzdiözese der Denkmalschutz offenbar nicht ge- und beachtet wird, wenn immer wieder vom Abriss der historisch und architektonisch wertvollen Gebäude (Theresiensaal [1909], Herz-Jesu-Kirche [Arch. Franz André, Ausstattung u.a. von Hermann Bauch, 1971]) die Rede ist.

Dabei wäre es durchaus u.a. eine zielführende Möglichkeit, nur den östlichen Teil der Gesamtfläche von rund 3400 m2 zu verwerten und die Herz-Jesu-Kirche, den Theresiensaal und das Pfarrgebäude in der Maria-Theresien-Gasse künftig für pastorale und kulturelle Aufgaben zu adaptieren. Und: Derzeit fehlt in Mödling eine weitere dem Theresiensaal entsprechende Veranstaltungslocation, ein Saal ähnlich der Größe der Herz-Jesu-Kirche ist in Mödling u. W. nicht vorhanden.

Es ist zu hoffen, dass in weiteren Gesprächen ein von allen Betroffenen akzeptierbarer Kompromiss zwischen sinnvollen pastoralen Zielsetzungen und überregionalen ökonomischen Gegebenheiten gefunden werden kann und so die seitens der Erzdiözese angedachte Zerstörung von wertvollem Kulturgut und von Grünflächen in der Mödlinger Schöffel-Stadt verhindert wird.

Dr. Klaus und Mag. Elisabeth Pollheimer, 2340 Mödling,
im Namen vieler Pfarrangehöriger – 9.11.2023

Liebe Mittragende in der Herausforderung ‚„Save Herz Jesu“ in der Mödlinger Schöffelstadt‘!

Nach dem offenen Gemeindeabend am 17.11.2023 haben Sie sich in Kontaktlisten eingetragen, um über weitere Schritte informiert zu werden. Ein erstes Vorhaben wird nun mit dem beim Gemeindabend geforderten Gemeindebrief gesetzt, bewusst vom Umfang her auf eine Seite begrenzt. Weitere konkrete Schritte müssen ja folgen!

Das Pfarrleitungsteam von Herz Jesu – bzw. vor allem einer davon! – hat dankenswerterweise nun einen Gemeindebrief an leitende Mitarbeiter der Erzdiözese Wien erstellt, der am Samstag Gemeindemitgliedern digital übermittelt wurde. Unmittelbar danach langten zustimmende Rückmeldungen und auch weitere Adaptierungsvorschläge ein, wobei der inhaltliche Bereich grundsätzlich positiv gesehen wurde, auch wenn sich mehrere Zusätze und klarere Formulierungen wünschen – z.B. den kompletten Erhalt des denkmalgeschützten Kirchenbaus betreffend – dies ist ja eigentlich eine Selbstverständlichkeit! Im Formalen sind einige Änderungen noch notwendig. Das heißt, auch die hier übermittelte Fassung, erstellt von K.P., stellt verständlicherweise (noch) nicht die Endfassung dar. Weitere Vorschläge bitte direkt an die Mitglieder des Pfarrleitungsteams, d.h. an Nikolaus Philippovich, Wilfried Lampl, Trude Schimanowa, Heinrich Riegler.

In der aktuellen Fassung sind diese eher formalen Aspekte bereits berücksichtigt. Dadurch unterscheidet sich diese Fassung auch von der am Sonntag, dem 26. November 2023, in der Herz-Jesu-Kirche aufgelegten Version. So ist zB die Anrede des Bischofsvikars in eine heute übliche Form modifiziert.

Das Anliegen des Gemeindebriefes soll durch eine möglichst große Anzahl von Unterschriften unterstützt werden. Unterschriften wurden vor und nach dem Gottesdienst am 26.11.2023 bereits gesammelt, Unterschriften können auch in der Pfarrkanzlei geleistet werden. Ausgefüllte Unterschriftenlisten können während der Woche direkt In der Pfarrkanzlei abgegeben werden, für die Abgabe außerhalb der Öffnungszeiten befindet sich ein Briefkasten beim Eingang zum Pfarrhaus, 2340 Mödling, Maria-Theresien-Gasse 18.

Die Bitte ist nun, das Anliegen des Gemeindebriefes vielen Menschen bewusst zu machen und damit auch das Pfarrleitungsteam zu unterstützen, indem möglichst viele Unterschriften dem Gemeindebrief beigelegt werden können! Der Gemeindebrief und die „offizielle“ Unterschriftenliste stehen hier zum Download bereit!

Mit vielem herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Pollheimer

Klaus und Elisabeth Pollheimer                                            Mödling 27.11.2023

PS: In der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ vom 26. November 2023 findet sich ein längerer Beitrag zu dieser Problematik!
Der Artikel kann hier abgerufen werden: https://www.dersonntag.at/artikel/pfarrzusammenlegung-moedling

BeforeAfter